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Lauenburg Möllner Politik entscheidet über Klimanotstand
Lokales Lauenburg Möllner Politik entscheidet über Klimanotstand
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10:20 04.06.2019
Die Grünen wurden in Mölln bei der Europawahl stärkste Kraft. Regina Hälsig ist ihre Fraktionsvorsitzende. Quelle: jeb
Mölln

Bereits im Mai hat es nach LN-Informationen ein interfraktionelles Treffen der Möllner Politik zum Thema Klimaschutz gegeben. Demnach ist im Gespräch, Klimamanagement und Energiemanagement in der Verwaltung zu institutionalisieren. Am Dienstagabend nun soll im Hauptausschuss über die Verkündung des Klimanotstandes beraten und möglicherweise entschieden werden.

„Die Stadt Mölln wird die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit bei jeglichen davon betroffenen Entscheidungen berücksichtigen und wenn immer möglich jene Entscheidungen prioritär behandeln, welche den Klimawandel oder dessen Folgen abschwächen“, so lautet ein Kernsatz aus dem Resolutionsentwurf der Stadtverwaltung. Wie bereits Kiel und andere Städte orientiert sich Mölln am Intergouvernemental Panel on Climate Change (IPCC), insbesondere in Bezug auf Investitionen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen. Bereits am 8. Mai dieses Jahres wurde in der Eulenspiegelstadt eine Einwohnerversammlung mit dem Themenschwerpunkt „Klimaschutz“ veranstaltet. Während der Versammlung wurde der Antrag gestellt, den Klimanotstand ausrufen und mehrheitlich beschlossen, die Verwaltung mit einem Entwurf zu betrauen.

„Die Stadt hat den Plan, klimafreundlich zu werden, bislang nicht konsequent genug umgesetzt“, sagte Regina Hälsig, Fraktionsvorsitzende der Möllner Grünen. Neben Hälsig signalisierten auch die Stadtvertreter Matthias Esche (SPD) und Christiane Gehrmann (CDU), dass ihre Parteien einer Klimanotstands-Resolution grundsätzlich zustimmen würden. Die Grünen wollen sogar erreichen, dass in Beschlussvorlagen künftig nicht nur finanzielle Auswirkungen aufgezeigt werden, sondern auch positive oder negativen Klima-Auswirkungen.

Florian Grombein

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