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Lauenburg Möllner kennen sich bei Kunstwerken gut aus
Lokales Lauenburg Möllner kennen sich bei Kunstwerken gut aus
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18:19 18.12.2018
Zahlreiche Honoratioren fanden sich wieder beim traditionellen Möllner Senioren-Kaffee im Stadthaus ein, zu dem Bürgervorsteher Jan Frederik Schlie (re.) eingeladen hatte. Quelle: Matthias Wiemer
Mölln

Zur alljährlichen Adventsfeier für verdiente Frauen und Männer der Stadt Mölln sind auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Senioren, darunter allerdings nur wenige Damen, in den großen Sitzungssaal des Stadthauses gekommen. Bürgervorsteher Jan Frederik Schlie hatte eingeladen und Bürgermeister Jan Wiegels ließ es sich nicht nehmen, manchen der teilweise recht betagten Gäste ein leckeres Stück Torte persönlich an den Platz zu bringen.

Zu den Gästen zählten vor allem Bürgerinnen und Bürger, die sich um die Stadt Mölln in jahrelangen ehrenamtlichen Tätigkeiten unterschiedlicher Art verdient gemacht haben. Natürlich gab es bei Kaffee und Kuchen und einem guten Schluck Hochprozentigem manches aktuelle Thema, das diskutiert wurde. So etwa die kontroverse Debatte um die Frage, ob die Hauptstraße für verkaufsoffene Sonntage gesperrt werden soll, oder auch der Haushalt der Stadt.

Dass die Eulenspiegelstadt nicht nur Verkehrsprobleme einen weithin bekannten historischen Schelm zu bieten hat, zeigte Hans. W. Kuhlmann, Leiter der Stadtbildstelle, in seinem Lichtbildervortrag zum Thema bildende Kunst im öffentlichen Raum von Mölln. Auch mancher der Alteingesessenen staunte dabei nicht schlecht, was Kuhlmann da so alles zusammengetragen hatte. Alleine die Fülle von öffentlich anzutreffender Kunst auf einem so kleinen Raum wie der Möllner Altstadt sei überregional bedeutend.

Zur Auflockerung des Nachmittags trug die Idee Kuhlmanns bei, aus manchen seiner gezeigten Bilder ein kleines Überraschungsquiz zu machen, in dem er nach dem Standort des Gezeigten fragte. Den „alten Hasen“ der Stadt konnte er dabei kaum etwas vormachen, denn stets kam jemand mit der richtigen Antwort. Und meist hatten die Teilnehmer des gemütlichen Nachmittags noch ein „paar Extra-Döntjes“ beizutragen – man kennt sich eben aus in Mölln, wenn man sich lange in der und für die Stadt engagiert hat.

M. Wiemer

„Sterben gehört zum Leben. Darum möchten wir für alle ansprechbar sein, die davon betroffen sind oder sich für dieses Thema interessieren“, sagt Sigrun Spikofsky vom Freundeskreis Hospiz Geesthacht.

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