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Lauenburg Neue Schindeln für Berkenthins Kirchturm
Lokales Lauenburg Neue Schindeln für Berkenthins Kirchturm
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20:23 15.09.2014
Eifrige Spendensammler: die Mitglieder des Kirchenfördervereins (blaue T-Shirts) sowie Pastorin Doris Pfeifer (2.v.l.), rechts daneben Vikarin Jennifer Siemers und Pastor Wolfgang Runge (7.v.l.). Quelle: Fotos: Strunk
Berkenthin

— Die Maria-Magdalenen-Kirche zu Berkenthin entstand um 1230. Doch erst seit knapp 150 Jahren verfügt sie auch über einen Kirchturm. 1967 ersetzte der heutige spitze Kirchturm die vorherige Konstruktion mit vier Giebeln und einem kleinen Holzturm. Und seit 1967 war das Kirchturmdach auch mit Schindeln bedeckt. Die allerdings jetzt ans Ende ihrer Tage gelangt waren, so dass sie durch neue ersetzt werden mussten.

Gut vier Monate dauerten die Arbeiten am Dach, die durch die Hamburger Gerüstbaufirma Teupe, die Zimmerei Oldendorf aus Kittlitz, den Schindellieferanten Firma Rapold, die Firma Blitzschutz Roxin, Malerei Berg, Kirchbauhütte, und das Architekturbüro Schlossmacher + Jungk aus Schwinkenrade ausgeführt wurden. Der Zeitplan wurde leicht überschritten, das Kostenbudget dagegen mit 238 000 Euro leicht unterschritten, was die Pastoren Doris Pfeifer und Wolfgang Runge natürlich sehr freute.

Die morschen Schindeln wurden abgenommen und — als Spendensammel-Accessoires weiter verwendet. Der Kirchenförderverein „verkaufte“ die einzelnen Schindeln bei vielen Gelegenheiten im Laufe des vergangenen Jahres an Spendenwillige und war damit auch sehr erfolgreich. Immerhin konnte so der erforderliche Eigenanteil der Kirchengemeinde von 50 000 Euro erbracht werden. Das übrige Geld kam durch Zuwendungen von Stiftungen wie der Kirchbau-Stiftung, Agnes-Gräfe-Stiftung sowie durch einen Zuschuss des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg zusammen.

Nicht nur die Kirchengemeinde kann sich nun über ein hübsches, weithin in der Sonne strahlendes Kirchturmdach erfreuen. „Auch für den Turmfalken haben wir ein neues Zuhause geschaffen“, sagte Pastorin Doris Pfeifer im Festgottesdienst. Der Nistkasten ist in der kleinen Gaube der dem Kanal zugewandten Dachseite eingebracht. Noch ist er nicht bezogen, aber die Berkenthiner sind zuversichtlich, dass demnächst ein neuer „Mieter“ in das Gotteshaus einzieht.

Auch der Turmfalke hat jetzt ein neues Zuhause.“Pastorin Doris Pfeifer

Joachim Strunk

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