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Lauenburg Feuerwehrgerätehaus für 1,65 Millionen Euro
Lokales Lauenburg Feuerwehrgerätehaus für 1,65 Millionen Euro
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15:03 23.11.2018
Die Freiwillige Feuerwehr von Berkenthin soll aus ihrem bisherigen Domizil bei der Amtsverwaltung am Elbe-Lübeck-Kanal nächstes Jahr oder 2020 ins Gewerbegebiet "Rehmen" (Foto) im Westen der Gemeinde an der B208 umziehen. Investitionskosten: 1,665 Millionen Euro. Quelle: Joachim Strunk
Berkenthin

Das Feuerwehrgerätehaus war schon länger Thema in Berkenthin. Der Anbau an das Amtsgebäude in der Straße Am Schart (westlich des Elbe-Lübeck-Kanals) hat sich trotz jüngster Erweiterung als zu klein erwiesen. Zudem braucht die Verwaltung in den kommenden Jahren wohl auch mehr Platz.

So entschied die Mehrheit von SPD und Berkenthiner Wählerinitiative BWI Anfang der Woche, ein ganz neues Domizil für die Freiwillige Feuerwehr des Zentralortes im Amt Berkenthin zu errichten. Das soll im neuen Gewerbegebiet im Westen der Gemeinde an der Bundesstraße 208 Richtung Sierksrade errichtet werden. Aber nicht am vormals ausgeguckten Standort an der Abzweigung nach Göldenitz, sondern am südwestlichsten Punkt des Ortes zwischen der Sackgasse „Rehmen“ und der B208.

Ortstermin mit dem LBV

„Wir haben in der kommenden Woche einen Ortstermin mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV). Da soll geklärt werden, ob die Feuerwehr von ihrem Gelände eine direkte Zufahrt auf die B208 bekommen kann“, erläutert Michael Grönheim, Bürgermeister der Gemeinde.

Standortwechsel Berkenthiner Feuerwehr

Die Planung übernimmt Architekt Bernd Kroll aus Duvensee. Er hatte zwei Varianten in der Gemeindevertretersitzung vorgestellt. Für die zweite mit einem Obergeschoss entschied sich der Rat, auch wenn diese rund 150000 Euro höher ausfällt. Insgesamt gab Kroll die voraussichtlichen Kosten mit 1,665 Millionen Euro an, von denen 213500 Euro Planungskosten sind.

Förderung wird beantragt

Das Gebäude sieht fünf Einstellplätze für Einsatzfahrzeuge der Wehr vor, im Erdgeschoss zudem die Umkleiden für Damen und Herren, Waschräume, zwei Lager und einen Raum für die Wehrführung. Im Obergeschoss sind ein Schulungsraum für die Kameraden sowie ein Raum für die Jugendwehr vorgesehen sowie Toiletten, Teeküche, Lager und Ausbaureserve. Im Außenbereich sind 32 Stellplätze für Privat-Pkw der Einsatzkräfte geplant.

Die Bauarbeiten sollen schon im kommenden Frühjahr aufgenommen werden. Bürgermeister Grönheim erklärte, Fördermittel beim Land zu beantragen. Über die Möglichkeiten und Höhe konnte er bislang keine Angaben machen.

Joachim Strunk

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