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Lauenburg Nusse beantragt Mitgliedschaft in der Stecknitz-Region
Lokales Lauenburg Nusse beantragt Mitgliedschaft in der Stecknitz-Region
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20:33 25.09.2014
Der Amtsausschuss Berkenthin zeigte sich gegenüber dem Nusser Aufnahmeantrag zur Stecknitz-Region aufgeschlossen. Quelle: Strunk
Düchelsdorf

Der Marketing-Erfolg der „Stecknitz-Region“ strahlt über die Grenzen des Amtes Berkenthin hinaus. Jetzt bemüht sich die Gemeinde Nusse aus dem Nachbaramt Sandesneben-Nusse als erste um eine Aufnahme in diesen Verbund.

Das Begehren wurde nun im Amtsausschuss der Berkenthiner besprochen. Auf deren gemeinsamer Versammlung im Düchelsdorfer Dorfgemeinschaftshaus stimmten die Bürgermeister und Abgeordneten der Amtsgemeinden grundsätzlich zu, verwiesen die Angelegenheit aber zur Stellungnahme und Formulierung einer konkreten Empfehlung für eine Aufnahme nochmals an den Tourismusbeirat.

„Wir haben deutlich gemacht, dass der Anschluss nur eine touristische Anbindung, keineswegs eine politische bedeuten kann“, machte Verwaltungschef Frank Hase deutlich. Man lege Wert auf eine weiterhin gute Beziehung zum Nachbaramt, die nicht durch spekulative Diskussionen belastet werden sollte. Die Gemeinde Nusse war seit 1948 zentraler Ort im gleichnamigen Amt. 1969 kam es zu einer Kooperation der beiden Ämter Nusse und Breitenfelde, nach deren Auflösung im Jahr 1997 war Nusse erneut Sitz des Amtes. 2008 ging man eine Kooperation mit dem Amt Sandesneben mit Amtssitz ebendort ein.

Es handele sich um eine junge, engagierte Gemeindevertretung mit 13 Mitgliedern, die eigene interessante Ideen zur touristischen Vermarktung entwickele, so Hase weiter. Voraussetzung für eine Aufnahme in die Stecknitz-Gemeinschaft sei die Klärung, wie mit anderen Gemeinden zwischen der Amtsgrenze und Nusse, etwa Kühsen oder Duvensee, zu verfahren sei. „Sie dürften auch, müssten aber nicht der Stecknitz-Region beitreten“, erklärte Amtsvorsteher Karl Bartels. Der jährliche Beitrag zur Stecknitz-Region belaufe sich dabei auf 1,50 Euro pro Einwohner.

Nusses Bürgermeister Lars Wunsch (CDU) erklärte: „Nusse möchte gern in die Stecknitz-Region aufgenommen werden, da aus Sicht der Gemeinde dies eine ideale Ergänzung des Ortes im touristischen Sinne ist. Nusse ist ein lebendiger Ort und hat kulturell und touristisch einiges zu bieten mit der Kirche, Veranstaltungsort des Schleswig-Holstein Musik-Festivals, Gastronomie, Ferienwohnungen und mehr.

Das gut ausgebaute Radwegenetz erlaubt es, von Nusse bis zum Elbe-Lübeck-Kanal komplett auf Fahrradwegen zu fahren. Wir versprechen uns durch die professionelle Vermarktung der Stecknitz-Region auch ein entsprechendes Marketing für Nusse. Ich denke aber auch, dass Nusse eine sehr gute Ergänzung für die Stecknitz-Region ist.“

Traditionell sähen sich die Nusser bezüglich des alltäglichen Lebens mehr dem Großraum Mölln als dem Sandesnebens verbunden. Es gehe keineswegs um die Schaffung einer „Konkurrenzsituation gegenüber dem Amt Sandesneben-Nusse“.

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Ausgleichszahlungen: Das Amt erhält vom Land 19000 Euro, 11000 werden in die Anschaffung von je einem Defibrillator pro Gemeinde gesteckt.

Joachim Strunk

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