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Lauenburg Opel-Autohaus in Mölln in Flammen – Halle mit Fahrzeugen brennt nieder
Lokales Lauenburg Opel-Autohaus in Mölln in Flammen – Halle mit Fahrzeugen brennt nieder
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07:02 04.03.2019
Die Feuerwehr ist mit voller Einsatzstärke in der Ratzeburger Straße vor Ort und dabei, das Feuer in dem Opel-Autohaus unter Kontrolle zu bringen. Quelle: Mike Orend
Mölln

Flammendes Inferno in Mölln: Das Autohaus Meyne, Opel und Fiat an der Automeile an der Ratzeburger Straße, ist am Sonntagnachmittag durch einen Großbrand zerstört worden. „Bei unserem Eintreffen stand der Werkstatttrakt in Vollbrand. Oberste Priorität hatte für uns eine Riegelstellung mit jeder Menge Wasser zu einem Wohnhaus im rückwärtigen Bereich und die direkt angebaute Verkaufshalle“, erklärte Möllns Feuerwehrchef und Kreiswehrführer Sven Stonies. Das ganze Haus und die Verkaufshalle zumindest zum Teil konnten gehalten werden, die Werkstatt brannte völlig aus. Nun ist das Gebäude einsturzgefährdet.

Die Feuerwehr war zeitweise mit bis zu 150 Einsatzkräften vor Ort. Der Brand war nach mehreren Stunden unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Nacht hin. Ein Bagger sollte helfen, Brandnester freizulegen. Verletzt wurde niemand, der Schaden konnte zunächst nicht beziffert werden.

Klicken Sie hier, um weitere Bilder von dem Feuer in Mölln zu sehen, das am Sonntag ein Autohaus zerstört hat.

Schwieriger Einsatz für die Feuerwehr

Anwohner berichteten von mehreren Explosionen in dem Gebäude. „Zwischendurch hat es drinnen ein paar mal ordentlich geknallt", berichtete Jan Fiedermann, Zugführer der Feuerwehr Mölln. Gasflaschen explodierten. Aus dem Gebäude traten mit Löschwasser vermischtes Öl und andere Flüssigkeiten aus. Gullys wurden abgesperrt, um das kontaminierte Löschwasser zurückzuhalten. Die Feuerwehr legte eine 1000 Meter lange Schlauchleitung zum Möllner Stadtsee, weil ein nahes Regenrückhaltebecken schnell erschöpft war.

Gegen 14 Uhr waren die ersten Notrufe in der Leitstelle eingegangen. Die ließen schon Schlimmes erahnen, die Leitstelle löste sofort Alarm für einen Großbrand zweiter Klasse aus. Nachher wurde noch dritter Alarm gegeben. Auch aus Schwarzenbek, Geesthacht, Lauenburg und Büchen rasten Einsatzkräfte nach Mölln. Eine kilometerweit sichtbare Rauchwolke von Hunderten brennenden Sommerreifen im Lager des Autohauses stand über Mölln. Per Katastrophenschutzmeldung wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen.

Teleskopmastfahrzeug kam zum Einsatz

Von der Möllner Drehleiter und dem Ratzeburger Teleskopmastfahrzeug aus konnten die Flammen von oben bekämpft werden. Auch am Boden und vom Dach der Verkaufshalle aus setzten die Feuerwehrleute mehrere Strahlrohre ein. „Zeitweise mussten wir Schaummittel einsetzen, um überhaupt eine Löschwirkung erzielen zu können“, so Stonies. Hintergrund: Schaum hüllt das Brandgut ein und löscht es besser, Wasser perlt bei den Reifen relativ wirkungslos ab.

„Es ist beeindruckend, wie gut die Zusammenarbeit aller beteiligten Wehren aus dem ganzen Kreis hier klappt“, staunte Möllns Bürgermeister Jan Wiegels, der sich von den Löscharbeiten persönlich ein Bild machte.

Stolz machte ihn auch, dass die Feuerwehrleute in der Anfangsphase umsichtig die Scheiben zahlreicher Autos einschlugen und sie dann zur Seite schieben konnten. „Sonst hätten wir auch auf dem Hof noch einen Großbrand gehabt“, so Stonies. Denn die Hitzestrahlung war enorm, Schläuche verbrannten, die Drehleiter trug massive Hitzeschäden an der Karosserie davon.

Zum Thema: Hier zeigen wir Videos von dem Großbrand

Ursache für das Feuer unklar

Die Ursache für das Feuer ist noch vollkommen unklar. Berichte über Verletzte liegen nicht vor. Auch die Höhe der Schäden sind noch nicht abzusehen.

Das sagt der Pressesprecher der Feuerwehr:

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RND/pat/tja