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Lauenburg Polizei kontrolliert 25 Klein-LKW – 17 werden beanstandet
Lokales Lauenburg Polizei kontrolliert 25 Klein-LKW – 17 werden beanstandet
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18:12 06.03.2017
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Fuhlenhagen

Dabei handelte es sich im Regelfall um Fahrzeuge der „Sprinterklasse“ mit bis zu 3500 kg zulässiger Gesamtmasse mit und ohne Anhänger. „Bei 17 Fahrzeugen oder Fahrzeugkombinationen wurden Verstöße gegen Gewichtsvorschriften festgestellt“, sagte Einsatzleiter Kristian Käding. In den meisten Fällen wurde die zulässige Gesamtmasse überschritten. Es wurden aber auch Überschreitungen der zulässigen Achslasten und der zulässigen Anhängelast festgestellt. Von den beanstandeten Fahrzeugen waren zwölf so erheblich überladen (20 Prozent und deutlich darüber), dass gegen die Fahrzeugführer Bußgeldverfahren eröffnet werden mussten. Die anderen fünf beanstandeten Fahrzeuge hatten Überschreitungen zwischen 10 und 20 Prozent und mussten nur Verwarnungsgelder zahlen.

Die traurigen „Spitzenreiter“: Ein Pkw mit einem 750 kg Anhänger, der mit Schnittholz beladen war. Der Anhänger war um 46 Prozent überladen. Der ältere Fahrzeugführer zeigte sich sehr überrascht. Er durfte so nicht weiterfahren. in polnischer Kleinbus (MB Sprinter) war mit 14 Personen besetzt, die reichlich Gepäck mit sich führten. Die zulässige Gesamtmasse von 3500 kg war um 1005 kg, entspricht 28,71 % überschritten. Der 40 jährige polnische Fahrer musste vor Ort 165 Euro zahlen. Die Personen mussten ihre Fahrt nach Polen mit einem anderen Bus fortsetzten. Ein polnischer Autotransporter mit zulässigen 3500 kg war ebenfalls mit über 31,42 % deutlich überladen. Höchster Verstoß war hier die Überschreitung der Achslast der zweiten Achse von mehr als 46 Prozent. Der 35-jährige Fahrer musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 265 Euro erbringen und durfte so nicht weiter fahren. Ein weiterer polnischer Autotransporter mit zulässiger Gesamtmasse von 3500 kg war um 37,5 Prozent überladen. Auch in diesem Fall musste der Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe von 265 Euro zahlen und musste den PKW abladen. "Das Ergebnis ist fürt uns nicht neu oder überraschend, weil wir schon oft solche Ergebnisse bei Schwerpunktaktionen gehabt haben. Gleich wohl werden wir weiter am Ball bleiben", sagt der Leiter der Autobahnpolizei, Detlev Holz.    jeb