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Lauenburg Polo-Fahrer stirbt bei Frontalcrash mit Lkw
Lokales Lauenburg Polo-Fahrer stirbt bei Frontalcrash mit Lkw
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13:34 28.03.2018
Der VW Polo war aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen.
Der VW Polo war aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen. Quelle: Timo Jann
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Schwarzenbek

Nach Polizeiangaben war der Mann aus Hohnstorf gegen 7.55 Uhr mit seinem VW Polo von Schwarzenbek aus in Richtung Lauenburg unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen kam er auf gerader Strecke auf die Gegenfahrbahn. Dort kam ihm ausgerechnet in diesem Moment ein zwölf Tonnen schwerer Lastwagen entgegen. Dessen Fahrer versuchte zwar noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern und donnerte anschließend selbst in den Straßengraben und hatte Glück, dass er nicht noch durch den Aufprall an einem Baum schwer verletzt wurde. Der Rettungsdienst brachte den Trucker aus Hamburg dennoch ins Krankenhaus. Der VW schleuderte nach dem Aufprall auf einen Acker neben der Fahrbahn.

Der Notarzt konnte bei dem Polo-Fahrer nur noch den Tod feststellen. „Um die Leiche mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug bergen zu können, haben wir nur erfahrene Kameraden eingesetzt, weil der Anblick außergewöhnlich belastend war“, sagte Schwarzenbeks Feuerwehrchef Thorsten Bettin. Türen mussten entfernt und das Dach aufgeschnitten werden. Bettin: „Die Leiche war massiv eingeklemmt.“ Nach einer Stunde hatten die Einsatzkräfte den Mann befreit und die Einsatzstelle für Aufräumarbeiten an die Müssener Wehr übergeben. Anschließend besprachen Schwarzenbeks Feuerwehrleute den Einsatz noch zusammen mit einem Notfallseelsorger in der Feuerwache.

Die Polizei zog einen Gutachter hinzu, um den Unfallort und die beteiligten Fahrzeuge genau aufnehmen zu lassen. Bisher gibt es den Angaben zufolge keine Erkenntnisse, was den Unfall ausgelöst haben könnte. Es war zwar leichter Nebel, aber die Sichtweite war nicht wirklich beeinträchtigt. Direkte Unfallzeugen gibt es – neben dem noch nicht vernommenen Lastwagen-Fahrer – nicht.
Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten war die Bundesstraße zwischen den Abzweigungen nach Louisenhof und Bartelsdorf mehrere Stunden lang voll gesperrt.

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