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Lauenburg Junge Eltern mit kleinen Kindern im Fokus
Lokales Lauenburg Junge Eltern mit kleinen Kindern im Fokus
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18:51 10.07.2019
Die Leiterin der Familienbildungsstätte Petra Woelky (r.) und Marion Behrens, Verwaltung & Koordinatorin „Familienpaten“ auf einem Archivbild. Quelle: LN
Ratzeburg

Rund 270 Kurse und Veranstaltungen hat die Evangelische Familienbildungsstätte Ratzeburg für das kommende Halbjahr 2019/2020 geplant. Leiterin Petra Woelky und ihre Mitarbeiterin Marion Behrens stellten das Programm vor.

Die breite Palette an Angeboten wird stets auf Basis von Befragungen, Wünschen, Notwendigkeiten, aktuellen Trends und Erfahrungen erstellt. Dabei wird in sieben Kurs-Rubriken unterteilt: Behütet durchs erste Lebensjahr; geborgen aufwachsen; Familienleben; in Balance sein; Freizeit kreativ gestalten; lebenslanges Lernen; Gott und die Welt.

Aktuell

• Während der Sommerferien bleibt die FBS geschlossen.

• Am 12. August 2019 geht es weiter, Anmeldungen sind ab sofort möglich.

• Nähere Infos zu allen Angeboten unter www.fbs-rz.de oder 04541/5262.

Der Schwerpunkt liegt in den ersten drei Rubriken mit Angeboten für 0- bis 3-jährige Kinder mit Kursen wie Delfi, Babyschwimmen, Mama-fit-outdoor, Ernährungsberatung, Musikzwerge, Mini-Club, Homöopathie für Kinder oder haltgebende Erziehung.

Erweitert wird das Familienbildungs-Programm mit grundsätzlichen Angeboten für alle Altersgruppen. Beispielhaft zu nennen sind Feldenkrais, Beckenbodentraining, Yoga, Pilates, Balance statt Burnout, Gesundheits- und Nähkurse oder biblisch kochen, Segnungs-Gottesdienst und Taufe.

Teilnehmer: ab zehn Wochen alt

Die jüngsten Teilnehmer sind dabei zehn Wochen alt (Mindestalter für Delfi-Kurse), die ältesten über 90 Jahre (zum Beispiel im Kursus ,Fit bis ins hohe Alter’). Insgesamt 55 Kursleiterinnen und -leiter sowie Referenten geben die Kurse entweder freiberuflich oder sogar ehrenamtlich.

Finanziert wird das Kursangebot aus kirchlichen und Landesmitteln, aus kommunalen Zuschüssen, Spenden und zu 65 Prozent aus Teilnahme-Beiträgen. „Dieses Missverhältnis zeigt deutlich, dass eine ausreichende Regel-Finanzierung nicht gewährleistet ist“, klagt Bildungsstättenleiterin Petra Woelky.

Landesförderung wird Anforderungen nicht gerecht

Und sie führt weiter aus: „Im Jahr 2019 wurden die Landeszuschüsse für die Familienbildungsstätten in Schleswig-Holstein um rund 500 000 Euro angehoben, nachdem sie 2012 aufgrund von Haushaltskonsolidierungen drastisch gekürzt und seitdem nicht wieder aufgestockt worden waren.“

Diese zusätzlichen Mittel sollten überwiegend dazu dienen, den Bereich der Frühen Hilfen (0-3 Jahre) weiter auszubauen, um Familien besonders in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder intensiv unterstützen zu können. Die jetzige landesweite Förder-Summe von rund einer Million Euro, so Woelky, „wird den Anforderungen einer starken, an den Bedürfnissen der Menschen und an Chancengleichheit orientierten Familienbildung nicht gerecht“.

Zwei Millionen Euro sind nötig

Das könne nur gelingen, wenn die Fördersumme weiter angehoben werde und es mehr kostenfreie Angebote gebe. „Deshalb sollten die 2018 geforderten zwei Millionen Euro für die Familienbildung in SH bereitgestellt werden“, wünscht sich Petra Woelky. Denn immerhin: „Auch die Politiker waren sich 2018 parteiübergreifend einig, dass insbesondere die frühe Förderung enorme Folgekosten sparen helfe und dass SH zum familienfreundlichsten Bundesland werden sollte . . .“

unk

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