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Lauenburg Bauausschuss vertagt auch Realschule
Lokales Lauenburg Bauausschuss vertagt auch Realschule
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19:57 26.09.2019
Langer Abend und Hauptthemen vertagt: Ratzeburger Bauausschusssitzung mit Vorsitzendem Werner Rütz (stehend), rechts Bürgermeister Gunnar Koech, links von Rütz Bauamtschef Michael Wolf. Quelle: Thomas Biller
Ratzeburg

Ausschussvorsitzender Werner Rütz (FRW) nannte es „das nächste herausragende Projekt in unserer Stadt“ und beschrieb die aktuelle Nutzung der Gebäudeteile der ehemaligen Ernst-Barlach-Realschule.

Die Volkshochschule nutzt dort Räume, ebenso die Kreismusikschule, das Förderzentrum Pestalozzischule, eine Kita ist dort als Zwischennutzung untergebracht sowie auch das Stadtarchiv. Zusätzlich gibt es Angebote für ehemalige Flüchtlinge.

Die Anbauten sollen abgerissen werden

Die Anbauten sind abgängig und sollen abgerissen werden, das denkmalgeschützte Hauptgebäude barrierefrei gestaltet und modernisiert werden. Gleichzeitig sind die Außenanlagen nutzungsorientiert und ansprechend zu gestalten.

Sigrid Nieswandt von der BIG Städtebau GmbH aus Kiel stellte das Ausschreibungsverfahren zur Vergabe der Planungsleistungen ausführlich vor. Zielsetzung, so die vom Fachdienst und Bürgermeister freigegebene Beschlussvorlage, sei „Ausbau und Verstetigung der Nutzung der Ernst-Barlach-Schule als Gemeinschafts- und Folgeeinrichtung. Bauliche Sanierung, Um- und Ausbau zu einem Bildungs- und Kulturzentrum“.

Sigrid Nieswandt von der BIG Städtebau GmbH stellte das – später gescheiterte – Ausschreibungsverfahren zum Komplex Ernst-Barlach-Schule vor. Quelle: Thomas Biller

Die Ausführungen sahen dabei vor, dass die Erstellung eines Nutzungskonzeptes dem Planer übertragen wird. Dagegen regte sich im Ausschuss erheblicher Widerstand. „Mir ist noch nicht klar, wie Sie die Planungsinhalte beschreiben“, erklärte Rütz. Dr. Ralf Röger (CDU) bezweifelte, ob es der richtige Weg sei, „einem Planer Geld zu geben, damit er mich fragt, was ich haben möchte“.

Was ist ein Bildungs- und Kulturzentrum?

Im weiteren Verlauf wurde die Frage gestellt, was denn überhaupt ein „Bildungs- und Kulturzentrum“ sei. Letztlich erfolgte auch hier kein Beschluss, sondern der Ausschuss verständigte sich darauf, auch diesen Beschluss auf den 11. November zu vertagen.

Vorsitzender Werner Rütz: „Ein Nutzungs- und Betriebskonzept ist das Entscheidende hier in der Politik. Das müssen wir vorher klären. Wir bekommen das niedrigschwellig hin, wenn es uns jemand moderiert, da brauchen wir keinen Architekten.“

Auf Antrag von Carsten Ramm (SPD) wurde die Ausschusssitzung gemäß Geschäftsordnung kurz nach 22 Uhr beendet, ohne alle Tagesordnungspunkte behandelt zu haben.

Von Thomas Biller

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