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Lauenburg Domhof-Sanierung auf den Weg gebracht
Lokales Lauenburg Domhof-Sanierung auf den Weg gebracht
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16:40 24.09.2019
Noch in diesem Jahr sollen die Sanierungsmaßnahmen am Ratzeburger Domhof beginnen. Quelle: Joachim Strunk
Ratzeburg

Knapp 1,7 Millionen Euro an Kosten sind für die umfangreichen Sanierungs- und Reparaturarbeiten am vermutlich hübschesten Stück Ratzeburgs, dem Domhof, veranschlagt. Im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ stellt die Stadt Ratzeburg nun einen Zuwendungsantrag beim Bundesinnenministerium.

Dass dieses Geld – knapp 460 000 Euro – aus Berlin auch kommt, das steht so gut wie fest. Denn vorab musste sich die Stadt schon um eine Förderung bewerben. Im April dieses Jahres kam die positive Nachricht beziehungsweise die Empfehlung vom zuständigen Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

Baukulturelles Erbe „in Wert gesetzt“

Ein Koordinierungsgespräch mit allen wesentlichen Projektbeteiligten fand dann Anfang Juli im Rathaus statt. In einer kurzen Projektvorstellung wurden die Missstände, Ziele und Zwecke der Arbeiten und die Einzelmaßnahmen beleuchtet.

Ziel ist es, den Domhof als baukulturelles Erbe zu erhalten und „in Wert zu setzen“. Denn mit der Sanierung soll gleichzeitig das touristische und damit wirtschaftliche Potenzial der Stadt weiterentwickelt werden.

Barrierefreiheit und Blindenleitsystem

Neben einer „Aufhübschung“ ist ein wesentlicher Punkt die Barrierefreiheit. Und zwar nicht nur für Menschen, die beispielsweise auf einen Rollstuhl angewiesen sind, was auf dem aktuellen Kopfsteinpflaster keine einfache Sache ist. Auch ein Blindenleitsystem soll hier eingerichtet werden. Noch im letzten Jahresviertel soll mit ersten Arbeiten begonnen werden.

Zurück zum Geld: Die Fördersumme des Bundes wird mit Eigenmitteln der Stadt Ratzeburg in Höhe von rund 230 000 aufgestockt. Für die Restsumme kommen dann „Drittmittel“ zum Tragen. Sprich: Stadtentwässerung und Versorgungsträger beteiligen sich ebenso an der Finanzierung wie auch Anlieger.

Anlieger werden zur Kasse gebeten

Denn die Stadt ist gezwungen, ihre Straßenbaubeitragssatzung anzuwenden. Anderenfalls sei damit zu rechnen, dass bei Nichtbeachtung die nicht erzielten Einnahmen als freiwilliger Einnahmeverzicht zu werten wären, heißt es aus dem städtischen Bauamt.

Im Übrigen wird aller Voraussicht nach das öffentliche WC an der Ruderakademie – wegen der dortigen Umbaumaßnahmen – wegfallen. Neue öffentliche Toiletten sollen hochwertig und barrierefrei im Anschluss an die Busparkplätze Reeperbahn/Kleine Kreuzstraße entstehen.

Von Joachim Strunk

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