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Lauenburg Streit um Nachfolge des Stadtjugendpflegers
Lokales Lauenburg Streit um Nachfolge des Stadtjugendpflegers
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10:00 04.12.2019
Acht Mitglieder des aktuellen Jugendbeirats waren zur Sitzung des Hauptausschusses ins Ratzeburger Rathaus gekommen. Sie plädieren für eine Vollzeitstelle der Jugendpflege. Quelle: Joachim Strunk
Ratzeburg

Es herrscht mal wieder Uneinigkeit in der Ratzeburger Politik. Wenn Andreas Brandt, langjähriger und verdienter Stadtjugendpfleger zum 1. Juli 2020 in den Ruhestand geht, könnte sich die CDU vorstellen, ganz auf die Wiederbesetzung zu verzichten. Und auch die Freien Wähler verweisen auf die politische Verantwortung in Sachen Finanzen.

Das kommt bei den anderen Parteien SPD, Grünen und Bürger für Ratzeburg (BfR) sowie den betroffenen Jugendlichen gar nicht gut an. Acht Mitglieder des Jugendbeirats hatten am Montag eine Aussprache über die Stelle beantragt. Nach einigem Hin und Her wurde der Tagesordnungspunkt zurück in den Fachausschuss ASJS verwiesen, wo die Möglichkeiten neu diskutiert werden sollen.

Das Problem: Der Kreis, der diese Stelle fördert, will dies künftig nur noch tun, wenn der Stelleninhaber oder die -inhaberin mehr als 50 Prozent der Wochenarbeitszeit auf seine Tätigkeit verwendet. Außerdem muss es eine sozialpädagogische Fachkraft sein. CDU und FRW wollen höchstens einen Koordinator in der Verwaltung mit allenfalls einer Viertelstelle. Marten Koch vom Jugendbeirat: „Hier wird nicht mit uns, sondern über uns hinweg geredet!“

Von Joachim Strunk

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