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Lauenburg Ratzeburger freuen sich über gelungenes Fest
Lokales Lauenburg Ratzeburger freuen sich über gelungenes Fest
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19:39 12.08.2019
Und das sind die neuen Majestäten der Schützengilde (v. l.): Jungschützenkönigin Julia Jahnke, Junglöffelkönig Tim-Benedikt Büchel, Kreisjungschützenkönig Justin Frahm, Schützenkönig Hans-Jürgen Kaffka, Löffelkönigin Wibke Joerchel, Schützenoberst Stephan Jahnke, Altkönigin Helga Schlicht, Bürgermeister Gunnar Koech und Bürgervorsteher Ottfried Feußner. Quelle: Peter Schönberg
Ratzeburg

Ein mehr als zufriedenes Fazit zogen alle Beteiligten des diesjährigen Ratzeburger Bürgerfestes – das etliche Monate auf der Kippe stand, nachdem der organisierende Verein Ratzeburger Bürger (seit 1844) ebenfalls in Auflösung begriffen war (aber letztlich im März gerettet wurde).

Und es war auch für das Bürgerfest „Rettung in letzter Minute“, als die Verantwortlichen der traditionsreichen Ratzeburger Schützengilde von 1551 Anfang des Jahres einsprangen und die Organisation übernahmen. Dafür wurden die beiden Termine – des Bürgerfestes, das bislang immer am 3. Augustwochenende stattfand, und des Schützenfestes, normal Ende Juni – zusammen gelegt.

Großzügig regneten Süßigkeiten und anderes auf die Zuschauer nieder. Quelle: Matthias Schütt

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf des Festes“, erklärten unisono Schützenoberst Stephan Jahnke und sein Stellvertreter, Frank-Hermann Rautenberg, letzterer für die Organisation des Festes verantwortlich. „Aus meiner Sicht ist es sehr gut gelaufen und auch toll angenommen worden von der Bevölkerung“, so Rautenberg. Mit ungefähr 740 Teilnehmern am Zug habe man möglicherweise sogar eine Rekordbeteiligung erreicht.

„Man hat schon gesehen, dass es den Leuten in der Stadt sehr daran gelegen ist, dass so etwas stattfindet“, erklärte Rautenberg. Beide – nominell – veranstaltenden Vereine hätten sich nichts weggenommen, sondern von der gemeinschaftlichen Aktion profitiert.

Uwe Pluskwig von der Gemeinde Ziethen überreichte Blumen an die Damen, hier an Jessica Pagel. Quelle: Matthias Schütt

Dem pflichtete Lara Fabinski, Vorsitzende des Bürgervereins seit Mitte März, bei. „Wir hatten der Gilde im Vorfeld alle Unterlagen zur Verfügung gestellt, was hilfreich ist bei der Organisation, wenn man weiß, wie es bisher abgelaufen ist.“ Auf weitere Hilfsangebote habe die Schützengilde verzichtet, aber das sei auch in Ordnung. Fabinski: „Man will ja sein eigenes Ding machen, neue Akzente setzen. Das ist völlig okay. Sofern man sich hinterher aber auch Manöverkritik gefallen lässt.“

Geringfügige Unzulänglichkeiten

Dieser wollen sich die Schützen auf jeden Fall stellen. Jahnke und Rautenberg sind sich schon bewusst, dass es auf Anhieb nicht perfekt gelaufen sei. Aber man wolle „in den kommenden Tagen, Wochen, Monaten“ darüber sprechen und aus Fehlern lernen.

Die sind – sofern geäußert – aber eher marginal und gering: Eine Besucherin hätte gern frühere Durchsagen auf dem Marktplatz über den Verlauf des Bürgerfestumzuges gehört, ein anderer fühlte sich durch die laute Autoscooter-Musik auf dem Rathausplatz im Festzelt gestört.

Am Freitagabend stießen (v. l.) Bürgervorsteher Ottfried Feußner, Schützenoberst Stephan Jahnke und Bürgermeister Gunnar Koech mit einem Rommeldeus-Bier an. Quelle: LN

Für die Stadt Ratzeburg fiel die Bilanz laut Stadtsprecher Mark Sauer „eindeutig positiv“ aus. „Von dem Konzept der Zusammenlegung der Veranstaltungen haben beide Vereine profitiert. Und nicht nur die, sondern auch die Bürger und Besucher, die das Ganze als ein großes Stadtfest erlebt haben.“

Belegen konnte das Sauer durch Aussagen der schwedischen Gäste der Partnerschaft Strängnäs, die sich hochlobend über das Ereignis äußerten. Auch Ratzeburgs Feuerwehrchef Christian Nimtz empfand das Wochenende im Namen seiner Wehr hervorragend: „Wir haben uns als Gäste sehr gut aufgehoben gefühlt!“

Von Joachim Strunk

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