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Lauenburg Retter mussten VW-Dach abschneiden
Lokales Lauenburg Retter mussten VW-Dach abschneiden
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11:12 11.08.2015
Feuerwehrmänner retten eine Beifahrerin aus einem VW Passat schonend, nachdem sie das Dach abgeschnitten haben. Quelle: Timo Jann
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Wentorf A.S

Mit dem Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen musste eine 44 Jahre alte Hamburgerin in der Nacht zum Montag in das Unfallkrankenhaus nach Hamburg-Boberg gebracht werden.

Sie war Beifahrerin in einem VW Passat, dessen Fahrer (54) einem VW Golf in Brunstorf die Vorfahrt genommen hatte. Obwohl die Blechschäden nach dem Unfall übersichtlich waren, war der Aufprall beim Zusammenstoß wohl so massiv, dass das Notarzt-Team entschied, die Frau durch die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät schonend aus dem Passat retten zu lassen. Dazu musste das Dach des Kombis komplett abgenommen werden.

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Nach Polizeiangaben hatte der Fahrer des VW Passat, der aus Richtung Worth kommend in die Bundesstraße einbiegen wollte, gegen 21.30 Uhr einen in Richtung Schwarzenbek fahrenden VW Golf übersehen.

Der Passat fuhr dem Golf genau auf die Vorderachse. Der Golf wurde dadurch auf die Gegenfahrbahn gedrückt, wo glücklicherweise gerade niemand fuhr, der Passat wurde in die Dorfstraße zurückgeschoben.

Da zunächst nur von einer leicht verletzten Person die Rede war, rückte zuerst nur ein Rettungswagen aus Schwarzenbek an. Die Retter forderten dann weitere Kräfte des Rettungsdienstes und schließlich die Feuerwehr an. Mit hydraulischem Rettungsgerät schnitten die Feuerwehrmänner aus Brunstorf und Schwarzenbek das Dach des Kombis ab, um die Verletzte dann über die Rückenlehne hinweg vorsichtig nach hinten aus dem Auto heben zu können. Wäre sie normal durch die Beifahrertür ausgestiegen, hätten sich eine Wirbelsäulenverletzung deutlich verschlimmern können. Auch die Beifahrerin im Golf (38) wurde bei dem Unfall verletzt.

Die Dorfstraße und die Bundesstraße B207 mussten aufgrund des Einsatzes von der Polizei etwa eineinhalb Stunden lang teilweise gesperrt werden.

Geländewagen mit Anhänger fing plötzlich Feuer
Ein junger Mann (23) aus Steinburg (Kreis Stormarn) war mit dem Mercedes-Geländewagen seines Vaters samt Pferdeanhänger auf der L 200 unterwegs, als kurz vor dem Ortseingang von Wentorf A. S. Qualm aus dem Motorraum drang. Der Fahrer hielt auf einem Waldparkplatz an und koppelte den Anhänger ab. Als er die Motorhaube öffnete, schlugen ihm erste Flammen entgegen. Er rief über Notruf die Feuerwehr, wusste aber nicht, wie die Straße genau heißt, in der er sich gerade befand. So musste die Feuerwehr aus Sandesneben erst bis Wentorf A.S. durchfahren, bis sie den Mann an der Straße winken sah. Die Flammen waren schnell gelöscht. jeb

Timo Jann