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Lauenburg Feuerwehr- und THW-Jugend proben Ernstfall
Lokales Lauenburg Feuerwehr- und THW-Jugend proben Ernstfall
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19:10 02.10.2019
Mit vereinten Kräften von Jugendfeuerwehr (rotblaue Jacken, rote Helme) und THW-Jugend (gelbe Helme) probten die jüngsten Retter verschiedene Szenarien. Im Bild eine Rettungsrutsche. Quelle: Andrea Wieser/hfr
Mölln

Zu einem Jugendfeuerwehr-Seminar unter dem Motto „Technische Hilfe 2.0“ wurde am Sonnabend für Fortgeschrittene bei der THW-Jugend Mölln (Technisches Hilfswerk) in kompletter Schutzausrüstung aufgerufen. Mit dabei waren 14 Kinder und Jugendliche aus den Jugendwehren Alt-Mölln, Mölln, Nusse, Berkenthin, Klempau, Siebenbäumen, Gudow, Ziethen und Ratzeburg sowie vom THW weitere fünf Jugendliche.

Zuerst lernten die Teilnehmer vor Ort die technischen Möglichkeiten des THW in Theorie und Praxis kennen. Es gab Einblicke in die Arbeiten mit schwerem Gerät von Schere und Spreizer, Hebekissen und Rettungszylinder. Auch mit einem hydraulischen Heber wurden mit kurzen Vorführungen gezeigt, dass damit auch sehr große Lasten bewegt werden können.

Die jugendlichen Rettungskräfte (Feuerwehr = rote Helme, THW = gelbe Helme) mussten in dieser Szene Verschüttete aus einer Betonröhre bergen. Quelle: Andrea Wieser/hfr

Gestärkt nach einem leckeren Essen vom Grill wurden dann gemeinsam mit der THW-Jugend auf dem Gelände des THW einige Übungen ausgeführt. Die Jugendlichen mussten mit Gerüsten eine große Plattform für Rettungen aus Höhe aufbauen. Eine Art Rutsche wurde mit Leiterteilen konstruiert und so verbaut, dass eine verletzte Person (Dummypuppe) mit der Schleifkorbtrage gerettet werden konnte.

Verschüttete Personen sollten aus der Betonröhre gerettet werden, die vorher durch Hindernissen, Schutt und Rohren präpariert worden waren. Dies war eine enge und schweißtreibende Aktion, die aber mit gemeinsamen Kräften hervorragend gemeistert wurde.

Das „happy end“ am Schluss: Alle Personen wurden gerettet und einwandfrei mit „Erster Hilfe“ versorgt. Ein großes Dankeschön ging an die Betreuer des THW, die ihre Zeit, Fachlichkeit und Fahrzeuge zur Verfügung gestellt hatten.

Von Andrea Wieser/hfr

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