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Lauenburg Rettungswache Mölln vor Inbetriebnahme
Lokales Lauenburg Rettungswache Mölln vor Inbetriebnahme
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21:42 22.02.2019
Neue Möllner Rettungswache Am Brook Quelle: Florian Grombein
Mölln

Die neue Rettungswache in Mölln ist fast fertig. Derzeit laufen nach Kreisangaben nur noch Restarbeiten an den Außenanlagen und der technischen Gebäudeausrüstung. Bis Mitte März sollen diese Arbeiten, zu denen auch die Abgasabsauganlage in der Fahrzeughalle zählt, abgeschlossen sein. „Wir planen dann eine Übergabe für Anfang bis Mitte April 2019“, heißt es vom Kreis.

Wache Mölln kostet 1,8 Millionen Euro

Ursprünglich sei eine Fertigstellung der modernen Wache mit vier Stellplätzen und zahlreichen Aufenthalts-, Ausbildungs- und Nebenräumen für Ende 2018 geplant gewesen. „Die Verzögerungen begründen sich zum einen in der Witterung im letzten Jahr sowie zum anderen in technischen Besonderheiten bei der Ausstattung der Fahrzeughalle“, heißt es vom Kreis. Mit dem Neubau wird nicht nur die längst nicht mehr den Anforderungen entsprechende Wache in Mölln an der Praxisklinik ersetzt, sondern durch den neuen Standort am Vorkamp auch eine kürzere Anfahrtszeit zur Bundesstraße 207 sichergestellt. Für den Raum westlich von Mölln ergeben sich dadurch rechnerische Hilfsfristverkürzungen von etwa eineinhalb Minuten.

Die Rettungswache in Mölln könnte außerdem als Prototyp für noch zu bauende Rettungswachen gesehen werden. Die dort erprobten Sonderanfertigungen könnten in künftigen Wachen ebenfalls Verwendung finden, so dass sich der zeitliche Mehraufwand in Mölln in späteren Projekten rentieren würde. Die Kosten für den Neubau belaufen sich laut Berechnung auf knapp 1,8 Millionen Euro.

Bürger können auf Verbesserungen hoffen

Der Neubau von Wachen ist in Salem, Sarnekow und Labenz geplant. Alle drei Neubauten ergeben sich aus den Forderungen des neuen Rettungsdienst-Gutachtens der Firma Forplan. Die Krankenkassen haben ebenso wie dem Bau der kurz vor der Fertigstellung stehenden Wache in Mölln aufgrund des Forplan-Gutachtens zugestimmt. Eine Erstattung der Abschreibungen für die kommenden 40 Jahre – soweit die Wachen dann auch noch gebraucht werden und aktuell sind – ist damit sichergestellt.

In Salem, Labenz und Sarnekow befindet sich der Kreis derzeit in Gesprächen bezüglich entsprechender Rettungswachenstandorte mit den Bürgermeistern und teilweise auch Grundstückseigentümern. Je schneller eine Einigung erzielt ist, desto schneller können die Verbesserungen für die Bürger aus dem Gutachten auch umgesetzt werden.

Kostenübernahme nach 15 Jahren

Bei den Planungen würde der Kreis dann – wie erwähnt – vom Bau der Rettungswache Mölln profitieren. „Wir haben quasi eine Blaupause, sie wir dann auch die jeweils geplante Größe im Baukastensystem anpassen können“, heißt es vom Kreis. So seien in Labenz und Salem jeweils zwei Garagen mit entsprechenden Sozialräumen und in Sarnekow ein Stellplatz vorgesehen – alles mit dem Segen der Krankenkassen.

Was es bedeutet, ohne Zustimmung der Krankenkassen in Eigeninitiative zu bauen, musste die Stadt Schwarzenbek einst erleben. Die Krankenkassen übernahmen nur die laufenden Betriebskosten, erstatteten aber nicht die Abschreibungen der Investitionskosten – bislang. Nach 15 Jahren haben die Kassen als Kostenträger die Übernahme künftiger Abschreibungen akzeptiert – zumindest vorläufig. Denn nach dem aktuellen Rettungsdienst-Gutachten ist für Schwarzenbek kein Standort vorgesehen.

Holger Marohn

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