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Lauenburg Richtfest bei BBZ-Neubau in Mölln
Lokales Lauenburg Richtfest bei BBZ-Neubau in Mölln
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07:00 03.03.2019
Der Rohbau für den neuen E-Trakt des Berufsbildungszentrums in Mölln steht. Ende März oder Anfang April soll das Richtfest sein. Quelle: Holger Marohn
Mölln

Die Bauarbeiten für den Teilneubau des Berufsbildungszentrums in Mölln liegen im Zeitplan. Bemerkenswerte Kostensteigerungen seien nicht zu erwarten, heißt es vom Kreis. Für März oder April sei mit dem Richtfest zu rechnen.

Der Teilneubau des kreiseigenen Berufsbildungszentrums in Mölln ist vom Volumen her die größte Investition des Kreises überhaupt. Es geht bei dem Bau um eine Bruttogeschossfläche von mehr als 12 000 Quadratmetern. Mit dem traditionellen Richtfest werden etwa 13 Millionen Euro von insgesamt erwarteten knapp 22 Millionen Euro verbaut sein.

Kosten höher als berechnet

Verantwortlich für den Rohbau mit allein einem Volumen von 8,7 Millionen Euro ist die Firma Uwe Riewesell, die Firma des ehemaligen Obermeisters der Bauinnung und Kreisobermeisters der Kreishandwerkerschaft. Allerdings hatten sich auch nur zwei Unternehmen – immerhin beide aus der Region – für den Auftrag beworben. Die Folge des geringen Wettbewerbes waren auch Ausschreibungsergebnisse, die deutlich über den berechneten Kosten lagen, wie einst Landrat Dr. Christoph Mager einräumen musste.

Nach dem Abschluss der Rohbauarbeiten folgen Arbeiten wie der Fenstereinbau und der Innenausbau. Derzeit laufen die Ausschreibungen für unter anderem knapp 600 Quadratmeter Fliesenarbeiten, knapp 400 Quadratmeter Parkett und das Verlegen von mehr als 1450 Quadratmeter Vinylboden.

Altbauten aus den 50er Jahren

Der Neubau des E-Traktes soll Anfang 2020 abgeschlossen sein. Dann soll es nach den derzeitigen Plänen direkt mit dem Werkstattumbau des F-Traktes weitergehen, bevor ab Ende 2020 der C-Trakt saniert wird.

Zeitplan BBZ Neubau

Die Idee zum Teilneubau des Berufsbildungszentrums in Mölln fiel bereits 2014. Den Wettbewerb gewann das Hamburger Büro Eisfeld und Engel. Die politische Entscheidung, das Projekt nicht als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) durchzuführen, sondern die Gewerke einzeln auszuschreiben, fällte der Kreistag dann im Oktober 2015,

Der symbolische erste Spatenstich für den Teilneubau erfolgte am Anfang Dezember 2017. Anschließend folgte der Abriss der Altgebäude, die teilweise noch aus den 50er Jahren stammten. Die Schüler waren mit ihren Werkstätten zuvor umgezogen.

Die offizielle Grundsteinlegung erfolgte am 18. April 2018. Knapp ein Jahr später soll nun im März oder April 2019 Richtfest gefeiert werden.

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes ist für Anfang 2020 vorgesehen. Dann soll direkt im Anschluss der zweite Bauabschnitt mit Werkstattumbau im F-Trakt beginnen, gefolgt von dem dritten Bauabschnitt, des C-Traktes, ab Ende 2020.

Der derzeit laufende Neubau des E-Traktes mit zahlreichen Werkstätten unter anderem der Kfz-Mechatroniker ersetzt Gebäudeteile des BBZ, die teils noch aus den 1950’er Jahren stammen. Ursprünglich war vorgesehen, für den Neubau eine funktionale Ausschreibung zu machen. Generalanbieter hätten sich dann mit fertigen Entwürfen beworben. Die ursprünglich dafür geschätzten Kosten lagen zunächst bei 16 Millionen Euro.

Campus als „Kommunikative Mitte“

Auf Initiative der CDU beschloss der Kreistag schließlich mit knapper Mehrheit, dass der BBZ-Neubau in Einzelgewerken ausgeschrieben wird. Zuvor hatte es Bedenken seitens der Kreisverwaltung bezüglich des Aufwandes eines solchen Verfahrens und möglicher Kostenrisiken gegeben.

Der Entwurf für den Neubau stammt von dem Hamburger Architekturbüro „Eisfeld Engel“. Der Neubau wird dabei ein wenig schlanker und deutlich länger als das vorhandene Gebäude. Die Hamburger hatten sich im vergangenen Jahr in einem Wettbewerb gegen mehr als 60 Büros durchgesetzt. Im Zentrum des Entwurfes steht „ein Campus als kommunikative Mitte“, wie Ulrich Engel damals den Politikern erklärte.

Holger Marohn

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