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Lauenburg Richtfest für Berufsschul-Neubau
Lokales Lauenburg Richtfest für Berufsschul-Neubau
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10:30 15.05.2019
Reichlich Gäste auf der Baustelle beim Richtfest für die Erweiterung des Berufsbildungszentrums in Mölln.  Quelle: Foto: Holger Marohn
Mölln

„Ursprünglich waren die jetzt neugebauten Werkstätten auf einer Fläche von 2800 Quadratmetern untergebracht. Künftig werden es etwa 9000 Quadratmeter sein“, machte Landrat Dr. Christoph Mager die Bedeutung des Neubaus für die Ausbildung deutlich. Vor etwa eineinhalb Jahren hatte es den ersten Spatenstich für das Großbauwerk gegeben, ein halbes Jahr später war der offizielle Grundstein gelegt worden. „Nach dem Abriss des alten Werkstatt-Traktes im Spätherbst 2017 finde ich es schon beeindruckend, dass wir gut eineinhalb Jahre später nicht nur auf einer gefüllten Baugrube stehen, sondern einem fertigen Rohbau, so der Landrat.

Werkstattneubau

Etwa 9000 Quadratmeterumfasst der Neubau des Werkstattgebäudes des Berufsbildungszentrums in Mölln. Der Neubau ersetzt den teilweise noch aus dem 60er Jahren stammenden Trakt F.

In dem Neubauentstehen eine Kfz-Werkstatt, eine Steinbau- und Holzbauhalle, eine Tischlerwerkstatt, Räume für die Maler und Lackierer sowie eine Schweißerwerkstatt.

Mager erinnerte daran, dass die Baugrube unter anderem aufwendig mit einer „statisch rückverankerten Trägerbohlenwand“ abgesichert werden musste und auch die Fundamente der Bestandsgebäude erst unterfangen werden mussten. An vieles davon denke man inzwischen gar nicht mehr.

84 neue Stellplätze

Auch den Nachbarn dankte Mager, die das „alles so mitgemacht“ hätten. Die hätten nicht nur ein riesiges Bauvorhaben vor der Nase gehabt, sondern hätten auch noch dulden müssen, dass auch noch in den eigenen Boden von unten Anker eingebracht werden. „Das ist schon toll und für ihr Verständnis haben Sie auch noch einmal vielen Dank“, wandte sich Mager an die Anwohner.

In der neuen Tiefgarage entstehen außerdem 84 zusätzliche Stellplätze. Nach Angaben des BBZ steigt durch den Bau der Tiefgarage Umgestaltung des Außengeländes die Parkkapazität um etwa 70 Prozent. Auch das soll die immer wieder angespannte Paktplatzsituation rund um die Schule entspannen.

Ein großes Lob gab es vom Kreis für die Lehrer und Mitarbeiter der Schule. „Sie sehen diese Schule wirklich als ihre Schule an“, sagte Mager. „Das ist nicht an jeder Schule so und deshalb sind wir als Kreis auch ein Stück weit stolz über das, was an diesem Berufsbildungszentrum gemacht wird“, so der Landrat. Stellvertretend dankte Mager dem stellvertretenen Schulleiter und schulischen Baubetreuer Matthias Links.

 Aber auch den Schülern dankte Mager für das Verständnis. Immerhin würde ein Teil von ihnen den Bau zwar sehen, aber niemals dort auch unterrichtet werden. „Trotzdem machen Sie das Ganze mit“, so Mager. Von den zusammen 22 Millionen Euro umfassenden Aufträgen seien inzwischen 22 im Wert von 16,5 Millionen Euro vergeben. Immerhin vier davon seien hier im Kreis vergeben worden, darunter auch der vom Volumen größte Auftrag für die Rohbauarbeiten an die Müssener Firma Riewesell. Zehn Aufträge stünden noch zur Vergabe an. Auf eine Übergabe und den Einzug hofft Mager für das späte Frühjahr 2020.

Erstmals auch ein Teil des BBZ abgerissen

Kreispräsident Meinhard Füllner erinnerte daran, dass die Firma Riewesell aus dem kleinen Ort Müssen stamme. „Wenn man dieses riesige Bauwerk so sieht und dann betrachtet, dass die Gemeinde Müssen gleich mehrmals hineinpasse“, sagte Füllner. Es mache ihn stolz, dass eine kleine mittelständische Firma aus dem Kreis dieses gewaltige Bauwerk errichte.

An das Berufsbildungszentrum sei in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder angebaut worden. Zum ersten Mal sei dieses Mal aus etwas abgerissen worden. Das Bauwerk sei auch ein Zeichen für die Verfestigung der beruflichen Bildung im Kreis.

Holger Marohn

Die neue Rettungsleitstelle wird auch künftig die Einsätze in den drei Kreisen Stormarn, Herzogtum Lauenburg und Ostholstein koordinieren. Die große Lösung mit der Hansestadt Lübeck, die immer wieder diskutiert wurde, ist endgültig vom Tisch. Das hat das Land jetzt dem Kreis Stormarn mitgeteilt.

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