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Lauenburg SPD arbeitet an Hospiz für Mölln
Lokales Lauenburg SPD arbeitet an Hospiz für Mölln
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17:14 22.11.2018
Die Möllner SPD, hier bei einer Mitgliederversammlung vor den Wahlen, hat ihre Jahreshauptversammlung abgehalten. Quelle: GROMBEIN
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Mölln

Bei der Jahreshauptversammlung der Möllner SPD im Hotel Quellenhof hat der Ortsvorsitzende Dr. Matthias 26 Mitglieder begrüßt. In einer Arbeitsgruppe versucht die Möllner SPD die Initiative zu ergreifen, um in Mölln ein Hospiz zu installieren, das Schwerstkranken ihre letzte Zeit erleichtern soll. Elke Heitmann berichtete, dass es erste Überlegungen gibt, aber der Weg dazu noch sehr weit sei.

So müssten zunächst einmal die juristischen und organisatorischen Voraussetzungen mit der Gründung eines Fördervereins geschaffen werden. Weiter müssen zusätzliche Informationen eingeholt werden und man müsse mindestens 2 Millionen Euro zusammenbekommen, um so etwas aufzubauen. Hier müssten zu gegebener Zeit Unterstützer, Spender und Öffentlichkeit eingebunden werden. Nach Elke Heitmanns Worten müsse man einen „Marathon“ von drei bis fünf Jahren einplanen.

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m vergangenen Jahr habe sich der Mitgliederbestand der Möllner SPD kontinuierlich bei 108 gehalten. Besonders erfreulich sei der Zugang von jungen Mitgliedern, die es ermöglichen nunmehr eine Juso-Gruppe in Mölln zu installieren. Er berichtete, dass es dem Vorstand gelungen sei einen Pachtvertrag über ein größeres Areal abzuschließen, das als Streuobstwiese genutzt werden kann. In den nächsten Jahren wird die Möllner SPD das Areal betreuen, naturnah pflegen und auch den Möllner Bürgern zugänglich machen.

Wie jedes Jahr bei der Jahreshauptversammlung wurde abschließend für die Möllner Tafel gesammelt. Gisela Hillmann konnte mehr als 175 Euro von den anwesenden SPD-Mitgliedern einsammeln, die sie wieder für einen Lebensmitteleinkauf zugunsten der Möllner Tafel nutzen wird. Esche bedankte sich bei Manfred Ohldag für die 50-jährige Mitgliedschaft in der Partei.

Kommunalpolitisch sei es gelungen in wesentlichen Fragen zur konstruktiven Zusammenarbeit mit anderen Parteien der Stadtvertretung zu kommen. Als Beispiele wurden von Esche die Entscheidungen über eine Busverbindung zum Uhlenkolk und Beschlüsse im Forstausschuss genannt.

LN