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Lauenburg Schon wieder brennt ein Auto in der Nähe von Kuddewörde
Lokales Lauenburg Schon wieder brennt ein Auto in der Nähe von Kuddewörde
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21:10 23.07.2015
Gestern morgen um 1.50 Uhr brannte es an der Schulstraße in Kasseburg. Nach den Löscharbeiten bot sich ein Bild der Verwüstung: Der VW-Tiguan brannte größtenteils ab und der Wohnwagen (re.) wurde komplett vernichtet. Auch der Carport wurde erheblich beschädigt. Fotos (2): Christoph Leimig
Kittlitz

Schon wieder haben in der Umgebung von Kuddewörde Fahrzeuge gebrannt. In der Nacht zu gestern sind aus bisher noch ungeklärter Ursache in Kasseburg ein VW Tiguan und ein Wohnwagen in der Schulstraße in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand.

„Wir müssen von Brandstiftung ausgehen, haben aber noch keinerlei Anhaltspunkte“, sagt Thomas Holst, stellvertretender Leiter der Kriminalpolizei in Geesthacht. Dort laufen die Ermittlungen zusammen.

Und dort werden auch die beiden Autobrände untersucht, die in der Nacht zum Sonnabend kurz hintereinander die Feuerwehren in Hamfelde und Kuddewörde in Atem gehalten hatten. Ein Zusammenhang könne nicht ausgeschlossen werden, bestätigt Holst.

In Kasseburg hat es auf einem Bauernhof gebrannt. Der Wohnwagen und der Tiguan waren unter einem großem Carport (Holzbalken mit Dach aus Eternitplatten) abgestellt worden, der Platz für drei Fahrzeuge sowie diverse landwirtschaftliche Zubehörteile bot. Rechts davon stehen eine Scheune und ein Mehrfamilienhaus.

Eine Mieterin aus dem Haus hörte gegen 1.45 Uhr einen lauten Knall. Als sie daraufhin aus dem Fenster sah, brannte auf dem Hofgelände der Wohnwagen in voller Ausdehnung. Sie rief bei der Feuerwehr an. Es rückten drei Freiwillige Feuerwehren an. Die Flammen griffen bereits auf den VW Tiguan und das Dach des Carports über. Der Besitzer (64) des Hofs und des Wagens war gegen 21 Uhr nach Hause gekommen. Da war noch alles in Ordnung. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Der Sachschaden wird auf rund 30000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die zur genannten Zeit eine oder mehrere verdächtige Person/-en oder ein verdächtiges Fahrzeug in der Schulstraße gesehen haben, sie unter Telefon 041 52/ 80030 anzurufen.

Büchen: Stroh in Flammen
Auch in Büchen hat es gebrannt. In der Pötrauer Straße fingen zwei Anhänger mit Strohballen Feuer. Ein Hofbesitzer (61) kam gegen 21.55 Uhr mit einem Bekannten gerade zurück von seinem Feld. Die beiden Männer hatten auf die Anhänger Strohballen geladen. Der Bekannte fuhr das Zugfahrzeug mit zwei voll beladenen Anhängern von Gülzow aus nach Büchen. Der 61-Jährige fuhr direkt hinter ihm. Am Ortseingang fingen plötzlich die Strohballen auf den Anhängern an zu qualmen. Die Kripo Geesthacht hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie schließt eine fahrlässige Brandstiftung nicht aus. Nach bisherigem Ermittlungsstand bestehe kein Zusammenhang mit den Fahrzeugbränden.
Kittlitz: Mähdrescher schnell gelöscht
Ein Entstehungsbrand in einem Mähdrescher endete am Mittwoch gegen 22.45 Uhr in Kittlitz glimpflich. Aus dem Fahrzeug eines Lohnunternehmers, der gerade dabei war, ein Gerstenfeld abzuernten, war plötzlich ein stärkerer Funkenflug zu sehen. „Vermutlich gab es technische Probleme, die kleinere Reste von Stroh und Staub innerhalb des Fahrzeugs entzündet haben“, so Feuerwehreinsatzleiter Klaus Richter.
Fünf Feuerwehren waren schnell vor Ort.

cn

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