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Lauenburg Feuerwehr bringt Schornsteinbrand unter Kontrolle
Lokales Lauenburg Feuerwehr bringt Schornsteinbrand unter Kontrolle
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13:15 24.02.2019
Schornsteinbrand sorgt für Feuerwehreinsatz in Gülzow.
Schornsteinbrand sorgt für Feuerwehreinsatz in Gülzow. Quelle: TIMO JANN
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Gülzow

Das war wohl ziemlich knapp: Aufmerksamen Nachbarn haben es die Bewohner einer Doppelhaushälfte am Holländer Weg in Gülzow zu verdanken, dass der Dachstuhl ihres Hauses am Sonntag nicht in Flammen aufging. „Den Nachbarn, die bei dem schönen Wetter draußen waren, war eine fast farblose Flamme, die einen Meter hoch aus dem Schornstein schlug, aufgefallen“, berichtete Jörg-Peter Friedrichsen, der stellvertretende Wehrführer der Feuerwehr Gülzow. Sie warnten die Bewohner und forderten gegen 11 Uhr die Feuerwehr an.

Sonntagvormittag bemerkten Nachbarn Feuer im Schornstein einer Doppelhaushälfte. Weil kein Schornsteinfeger erreichbar war, musste die Feuerwehr brennende Rußablagerungen auskehren.

Schornsteinfeger nicht erreicht

„Bei unserem Eintreffen qualmte es rund um den Schornsteinkopf aus dem Dach, auch im Haus hatte es schon eine leichte Verqualmung gegeben“, so Friedrichsen. Zur Unterstützung der Gülzower Wehr rückten auch die Kameraden aus Kollow und Schwarzenbek an. Die Schwarzenbeker brachten ihre Drehleiter und Schornsteinfegergeschirr mit. „Die Leitstelle hatte versucht, mehrere Schornsteinfeger zu erreichen, das war aber bei sechs Versuchen erfolglos“, berichtete Jan Piossek, Zugführer der Feuerwehr Schwarzenbek. So betätigten sich Feuerwehrleute aus dem Korb der ausgefahrenen Drehleiter heraus als Kaminkehrer, um die Gefahr zu bannen.

Nicht mit Wasser löschen

Mit mehreren Schuttmulden brachten andere Feuerwehrleute den ausgekehrten Ruß aus dem Keller des Hauses ins Freie. Friedrichsen: „Das Haus wird ausschließlich mit Holz beheizt, da hatte sich wohl Rückstände der Verbrennung im Schlot abgesetzt.“ Als die Hitze zu groß war, gerieten diese Ablagerungen in Brand. Ein Schornsteinbrand kann nicht einfach mit Wasser gelöscht werden, weil sich dabei Wasserdampf extrem ausbreiten würde. Durch diese Volumenvergrößerung des Wassers würde der Rauchabzug regelrecht explodieren.

Timo Jann

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