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18:10 01.03.2018
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Sandesneben

Dahinter steckt eine Elterninitiative, die seit 2014 ein warmes Mittagessen auf den Tisch bringt und auch für die Pausensnacks sorgt. In nicht einmal vier Jahren ist daraus ein kleines Unternehmen geworden. Am Anfang stand der Zorn einer Mutter: „Als meine Tochter Neele das dritte Mal nacheinander Nudeln vorgesetzt bekam, hab ich mich beim Direktor beschwert“, erinnert sich Maren Meineke.

572 Essen pro Woche werden zur Zeit

gereicht. Anfangs wurden 469 Essen pro Woche verkauft. Das kleine Unternehmen arbeitet mit 17 Ehrenamtlichen und sieben Teilzeitkräften.

Das war damals noch Jürgen Hatz, ihr alter Klassenlehrer, der ihr sofort anbot: „Dann machen Sie es doch besser.“ Für die Kauffrau aus Lüchow eine Herausforderung, die sie trotz Fulltime-Job sofort aufgriff. Sie suchte sich Gleichgesinnte, übernahm den Vorsitz im Verein und koordiniert die Verwaltung des kleinen Unternehmens mit 17 Ehrenamtlichen und sieben Teilzeitkräften. Anfangs wurden 469 Essen pro Woche gereicht, heute sind es 572.

„Mit einem Caterer aus Bad Oldesloe, der dreimal in der Woche liefert, und unseren eigenen Köchinnen bieten wir jeden Schultag ein Mittagessen zu 3,25 Euro, oft mit Salatbeilage und immer mit Nachtisch“, erläutert Meineke. Der wöchentliche Speiseplan hängt in der Mensa aus: Tomatensuppe mit Klößchen und Reis ist vielleicht nicht der Hit bei den Kids, aber dafür gibt es zwei Tage später Nuggets mit Pommes. Was es immer gibt: Wasser aus den gesponserten Wasserspendern, Bio-Tees oder auch mal Fruchtsaft.

Ausgewogen soll das Angebot sein – den Geschmack der Kinder treffen, aber auch gesund und bekömmlich. „Wir haben unsere Speisepläne von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung prüfen lassen“, sagt Meineke. „Wir sind immer bestrebt, das Angebot zu optimieren.“ Die 950 Schüler und ihre Lehrer in Sandesneben nutzen auch gern das Pausenangebot von Brötchen bis Obstsalat und Milchreis. Und einmal in der Woche ist Salattag.

Trotz der großen Nachfrage fährt der Verein personell auf kleiner Spur. „Ohne Freiwillige ist die Arbeit nicht zu schaffen“, erzählt die Vorsitzende. „Wir sind viel zu knapp besetzt.“ Rund 1400 Stunden Arbeit pro Jahr müssen über ehrenamtliche Kräfte abgedeckt werden, damit das Essen erschwinglich bleibt. Weitere Unterstützung aus dem Elternkreis ist denn auch ihr größter Wunsch – und ein Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst oder im Freiwilligen Sozialen Jahr.

Anerkennung für die Arbeit gibt es unverblümt direkt an der Essenausgabe, aber auch von vielen Sponsoren, die unter anderem die Tiefkühltruhen und den Herd finanziert haben. Die Schule profitiert ebenfalls von der Elterninitiative, denn auch ein Beamer und eine Leinwand für die Mensa konnten aus Überschüssen angeschafft werden.

Matthias Schütt

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