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Lauenburg Schwarzenbeks gelebte Verbrüderungen
Lokales Lauenburg Schwarzenbeks gelebte Verbrüderungen
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21:18 31.08.2015
Ein Höhepunkt des Verbrüderungsfestes: Mit bunten Treckern oder zu Fuß zog sich der mit viel Engagement auf die Bein gestellt Umzug durch die Wohngebiete Schwarzenbeks.
Schwarzenbek

Das war ein Super-Wochenende in Schwarzenbeks Innenstadt. Strahlendes Wetter, ein perfekt organisiertes Angebot an Musik, Tanz, Animationen und Kinderattraktionen machten das dritte Stadtvergnügen, das 60 Jahre-Verbrüderungstreffen sowie den verkaufsoffenen Sonntag für viele Besucher zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Besonders Familien mit ihren Kindern hatten Spass beim Ausprobieren der vielen Spielemöglichkeiten in der KSK-Spielemeile, beim Bungee-Jumping, Kettenkarussell, Wasserspielen oder Riesenrutschen.

Viele helfende Hände hatten bei der Organisation und Präsentation an mehr als 60 Ständen mitgewirkt. Der Besucheransturm verteilte sich auf die Lauenburger Straße, den Alten Markt mit der Hauptbühne und vielen Ständen sowie auf einer Zweitbühne in der Berliner Straße. Musik-, Sport- und Tanzveranstaltungen wechselten sich ab.

Der Dank von Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig ging an die Organisatoren, die unermüdlich im Einsatz waren, die Sponsoren, die das große Fest ermöglicht haben sowie an die vielen freiwilligen Helfer, die für leckeres Essen und Trinken sorgten. Besonderen Zuspruch fand abends das „Rum-Zelt“ von Günter Studt mit Spezial-Rum á la Brugal und karibischem Flair aus der Dominikanischen Republik.

„Fast ein Jahr haben wir an der Vorbereitung dieses großen Festes gearbeitet, um das Verbrüderungstreffen gemeinsam mit dem dritten Stadtvergnügen gebührend zu feiern“, sagte die Bürgermeisterin. Sie dankte den Organisatoren, allen voran an Ute Stimper vom Bürgerverein mit ihrem Team, Norbert Lütjens mit vielen Jugendlichen sowie Steffen Möller, Brillenschmiede und Vorsitzender der Aktiven Einzelhändler. Die ausländischen Besucher aus den Partnerstädten Aubenas, Sierre, Cesenatico und Zelzate hätten eine lebendige Stadt mit vielen feierfreudigen Menschen erleben können, freute sich Borchers-Seelig. Sie dankte auch den Gasteltern für die Aufnahme der europäischen Gäste. Der TSV Schwarzenbek war mit verschiedenen Ständen und Animationen auf der Festmeile vertreten. Tischtennis und Floorball wurden vorgeführt und Angebote für Erwachsene und Kinder für die neuen Sportkurse ab September 2015 gemacht. Die Besucher wurden auf den zwei Bühnen mit musikalischen Darbietungen von mittags bis spät in die Nacht zum Mitsingen und Tanzen aufgefordert. Der Schwarzenbeker DJ Klaas lud mit seiner Disco-Musik zum Tanzen ein.

Auch Schwarzenbeks neue Mitbewohner aus Syrien oder Afghanistan genossen die fröhlichen Tänze. „Es ist eine Freude, den ausgelassen feiernden Jugendlichen zuzusehen“, schwärmten einige ältere Besucher am Rande der Tanzfläche. Laut wurde es auf dem Alten Markt am Sonnabend Abend bis spät in die Nacht mit der Hamburger Gruppe „Ohrenfeindt“, die eine große Fan-Gemeinde für ihren deutschen Punk-Rock mitbrachten.

Am Sonntag begann das Stadtvergnügen bereits um elf Uhr mit einem Umzug bunt geschmückter Wagen, Trecker und Motorräder. Angeführt von der Feuerwehrkapelle zogen die bunten Wagen, Fahrräder und Fußgänger vom Netto-Markt über das Mühlenviertel durch die Innenstadt und verteilten Bonbons und Eis an die Kinder.

Eng wurde es in der Passage. Entertainer Andreas Ellermann kam mit seinem Fernsehteam und forderte die Besucher zum Mitsingen und Tanzen auf. DJ Bleise, Sänger Ulli Martin und die GumbayDanceband sorgten mit ihren Oldies zum Mitsingen für fröhliche Stimmung in dichtem Gedränge. Anschließend folgte die mit Spannung erwartete Verlosung vieler Preise aus den Passage-Geschäften. Der Schauspieler Oliver Hörner (Die Rettungsflieger) präsentierte auf der kleinen Bühne die Stadtwette. Mehr als 80 Menschen kamen in T-Shirts in den Farben der Flaggen der Verbrüderungsstädte zusammen und präsentierten die Verbrüderungsländer. Drei tolle Tage, die allen Beteiligten gut in Erinnerung bleiben dürften.

Familientag 2015 — eine kleine Nachlese
Das Verbrüderungsfest in Schwarzenbek bot die ideale Kulisse für eine kleine Nachlese zum 26. April dieses Jahres, als vom Bündnis für Familie zum Familientag 2015 ein Ballonwettbewerb für Kinder ausgerichtet wurde. Trotz schlechten Wetters schaffte es ein Ballon bis nach Einhausen im Amt Schwarza (Thüringen). Der Absender war die dreijährige Chiara Reps aus Schwarzenbek, die sehr glücklich war, dass Wolfgang Luck aus Einhausen die arg mitgenommene Karte an das Rathaus Schwarzenbek geschickt hat.



Auf der Bühne 2 erhielt am Sonntag die kleine Chiara den Preis, einen Buggy mit Teddy sowie einen Einkaufsgutschein für die ‚Kleine Zauberkiste Schwarzenbek‘ von Bärbel Raithel und Karin Schröder-Lonsert.

Renate Kuhlmann-Wetter

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