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Lauenburg Sparkasse freut sich über das erfolgreichste Jahr der Geschichte
Lokales Lauenburg Sparkasse freut sich über das erfolgreichste Jahr der Geschichte
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20:32 28.01.2014
KSK-Vorstandschef Rainer Burghardt (l.) und sein Vorstandskollege Udo Schlünsen. Quelle: Strunk
Ratzeburg

Die Rahmenbedingungen mit einem hervorragenden Konjunkturverlauf, extrem niedrigen Zinsen, aber auch der Angst der Sparer vor einem Wertverlust des Euro führten im vergangenen Jahr dazu, dass die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg das „beste Ergebnis ihrer Geschichte“ feiern konnte. Dies verkündete Vorstandsvorsitzender Rainer Burghardt auf der gestrigen Bilanzpressekonferenz.

Nach fünf Jahren, in denen die lauenburgische Sparkasse — wie übrigens auch etliche andere Institute — in den Hilfsfonds der Sparkassen für die angeschlagene HSH Nordbank einzahlen musste, ist nun endlich ein Ende absehbar. Burghardt: „In diesem Jahr 2014 haben wir nur noch ,Restposten‘ zu erledigen.

Das meiste ist erledigt.“

Wie fleißig die Mitarbeiter der Kreissparkasse im vergangenen Jahr gewesen sind, sieht man darin, dass selbst unter der Last der Hilfezahlungen die Eigenkapitalquote des Bankinstituts auf 277 Millionen Euro erhöht werden konnte.

Burghardt hob besonders die Leistungen seiner Teams hervor, die Enormes geleistet hätten, oftmals „bis zur Leistungsgrenze“. Ihnen sei das Top-Ergebnis mindestens ebenso zu verdanken wie dem wirtschaftlichen Umfeld.

Die genannten Rahmenbedingungen hätten dazu geführt, dass die Kunden verstärkt in bleibende Werte, sprich Immobilien investierten. Konservative Geldanlagen wie Sparbücher oder Bundesanleihen, so Vorstandsmitglied Udo Schlünsen, bringen kaum noch mehr als ein Prozent Zinsen. Das sei bei einer gleichzeitigen Inflationsrate von 1,5 Prozent wenig attraktiv. Insofern würden sich immer mehr jüngere Leute ab Mitte 20 schon dazu entschließen, die ebenfalls niedrigen Bau- und Kreditzinsen (unter drei Prozent für zehnjährige Laufzeiten) auszunutzen und ihr Geld in Wohnungen oder Häuser zu investieren. Insgesamt konnte die KSK im vergangenen Jahr 417 Millionen Euro an Krediten zusagen, das Kundenkreditvolumen stieg gegenüber 2012 um 72 Millionen Euro auf beeindruckende 2,35 Milliarden Euro in 2013. Auch das Engagement der Sparkasse im Immobiliengeschäft zahlte sich aus: Im vergangenen Jahr wurden 250 Grundstücke, Häuser und Wohnungen vermittelt.

Durch ihr Mitwirken an 47 Existenzgründungen im Kreis wurden zusätzliche 109 Arbeitsplätze geschaffen. Ihr Geld, betonte Burghardt, verdiene die Sparkasse ausschließlich im Raum zwischen Lübeck und Hamburg. Hier gebe es genug zu verdienen, man müssen sich nicht im weiteren Bundesgebiet tummeln. Auch Fusionen oder Kooperationen seien angesichts der hervorragenden Situation der Sparkasse weder angedacht noch nötig.

In diesem Jahr gehe der Kreis als Anteilseigner der Sparkasse übrigens noch leer aus. Die nächste Dividendenzahlung — zuletzt zwei Millionen Euro im Jahr 2010 — sei „für 2015/16“ wieder geplant.

Großer Arbeitgeber
636 Mitarbeiter beschäftigt die Kreissparkasse aktuell und ist damit einer der größten Arbeitgeber im Kreis.
51 Auszubildende, in der Regel Abiturienten und Realschüler, lernen hier den Beruf des Bankkaufmannes und der Bankkauffrau. Für den kommenden August sucht die KSK noch neue Auszubildende.

Joachim Strunk

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