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Lauenburg Stadtwerke expandieren mit Glasfaser
Lokales Lauenburg Stadtwerke expandieren mit Glasfaser
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20:46 10.11.2016
Die Bürgermeister Wilhelm Burmester (Güster), Karl-Heinz Weber (Siebeneichen) und Martin Voß (Fitzen) freuen sich über die Glasfaserversorgung der Stadtwerke-Tochter VS Media. Quelle: Marohn
Fitzen

Und der Erfolg lässt die Stadtwerke so etwas wie großzügig werden. Obwohl in Roseburg, Tramm, Basthorst und Talkau die eigentlich erforderliche Mindestquote nicht erreicht wurde, sollen die Orte nun doch Anschluss an die Zukunft erhalten. Allerdings müssen sich die Einwohner dort noch etwas gedulden.

Die VS Media

35 000 Haushalte haben sich bereits für einen Breitbandanschluss durch die Vereinigte Stadtwerke Media GmbH entschieden. Angeschlossen sind bereits 28000. Die Standardleistung für das Internet sind 200 Megabit im Download und 100 Megabit im Upload.

„Ich bin froh, dass wir nicht nur das Dorf, sondern sogar die Wochenendgebiete anschließen konnten“, sagte Fitzens Bürgermeister und Amtsvorsteher Martin Voß. Die Einwohner seien an dem Angebot nicht nur interessiert, sondern auch bereit gewesen, die Sache mit zu unterstützen. Karl-Heinz Weber, Amtskollege aus Siebeneichen lobte die gute und systematische Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Tochter VS Media.

Eines des Erfolgsrezepte der VS Media scheint die Flexibilität zu sein. Bei vielen anderen Anbietern hätten die Kunden in der Regel ganze Pakete zu buchen, bei der VSG seien die Leistungen Internet, Telefon und Fernsehen auch einzeln bestellbar. „Dies hat es uns vor Ort wesentlich einfacher gemacht, die Leute zu überzeugen und so die nötige Quote zu erreichen“, sagte Weber. Außerdem hätten die Stadtwerke „etwas ins Haus zu legen, was erst einmal nichts kostet“, sagt Martin Voß in Bezug auf den Verzicht einer Anschlussgebühr durch die Stadtwerke.

Derzeit laufen die Planungen der VS Media für den weiteren Ausbau im Amt Lauenburgische Seen sowie Schwarzenbek und den nördlichen Randgemeinden. Außerdem expandiert die Stadtwerke-Tochter in Groß

Grönau, im Bereich Trittau und sogar im Segebergischen. Probleme gibt es allerdings in Güster mit vier Häusern nördlich der Bahnlinie. Eine Querung der Bahn mit Glasfaser würde nach VS Media-Angaben etwa 50000 Euro kosten. Bislang wurden 90 Millionen Euro investiert.

Holger Marohn