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Lauenburg Gemeinsames Kinderfest im Möllner Kurpark
Lokales Lauenburg Gemeinsames Kinderfest im Möllner Kurpark
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12:32 27.05.2019
Kinderfest und HerzogTumult im Möllner Kurpark. Quelle: Thomas Biller
Mölln

Kinder und Jugendliche standen am Sonntag im Mittelpunkt, aber der Möllner Kurpark wurde mit seinen bunten Aktionen auch zum Familienfest. Spielen, Spaß haben und sich informieren können – das gemeinsame Konzept von Stadtmarketing und Kreisjugendring (KJR) scheint erneut aufgegangen zu sein.

Nach 2017 war das gemeinsame Fest erst die zweite gemeinsam durchgeführte Veranstaltung für Kinder und Jugendliche im Kurpark. Nach den 8000 Besuchern damals schauten am Sonntag viele Akteure sorgenvoll in den grauen Himmel, ob sich angesichts des kühlen Wetters der Erfolg wiederholen lassen könnte. Es blieb aber trocken und die Temperaturen kletterten im Tagesverlauf auf 20 Grad. „Wir haben immer wieder einen Blick auf die umliegenden Parkplätze geworfen und sind jetzt sicher, dass im Tagesverlauf mehr als 10 000 Menschen den Kurpark besucht haben“, erklärte Möllns Kurdirektor Jochen Buchholz vom Tourismus- und Stadtmarketing den LN am Nachmittag.

Kreissportjugend

Einen Aktionsstand hatte erstmals auch die Kreissportjugend (KSJ) eingerichtet. Hier stellten Carrie Wolfrum, zweite Vorsitzende, und ihr Team „Ultimate Frisbee“ vor. Ein Mannschaftssport mit einer Frisbee-Scheibe mit Elementen aus Basketball und American Football, bei dem das Fair Play im Vordergrund steht. Die KSJ präsentierte gleichzeitig ihr neues Logo: „Es ist moderner, sportlicher, dynamischer“, meinte Carrie Wolfrum.

Die Stadt Mölln hatte das durchgehende Bühnenprogramm mitgestaltet, für gastronomische Angebote gesorgt und sich selbst mit zwei Aktionselementen beteiligt. „Das ist eine Win-Win – Situation“, sagte Jens Pechel, erster Vorsitzender des KJR über die Zusammenarbeit mit der Stadt Mölln. 27 Vereine und Verbände zur Jugendarbeit hatte der KJR gewinnen können, sich mit Aktionsangeboten am HerzogTumult zu beteiligen. „Wir wollen zeigen, wie vielfältig das Angebot im Kreis ist, und Bildung auch außerhalb von Schule stattfindet“, sagte Pechel. KJR-Geschäftsführer Arne Strickrodt über HerzogTumult: „Wir sehen uns als Vernetzer. Hier handelt es sich um ehrenamtliche Aktionen, bei denen Jugendliche erleben, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Es sind Werkstätten der Demokratie.“

70 Jahre Kreisjugendring

In seiner kurzen Begrüßung der Gäste aus Stadt und Politik machte KJR-Vorsitzender Jens Pechel auf das Jubiläumsjahr 2019 aufmerksam: 70 Jahre Kreisjugendring, 50 Jahre Aktion Ferienpass, 40 Jahre mobile Spielothek und 20 Jahre Tillhausen. „Überall dort lernen Jugendliche Mitbestimmung und erfahren Gemeinschaft. Aber sie brauchen auch Förderungen, wie zum Beispiel kostengünstige Freizeitstätten“, erinnerte Pechel die Politiker.

Einen Eindruck davon verschafften sich unter anderem auch Bürgervorsteher Jan Frederik Schlie, Bürgermeister Jan Wiegels und MdL Andrea Tschacher, die mit sichtlicher Freude eine kleine Rallye absolvierten, um mit möglichst vielen Angeboten in Kontakt zu kommen. Unter den Gästen des Festtages war auch Landrat Dr. Christoph Mager mit seiner Familie auszumachen.

Thomas Biller

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