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Lauenburg Mehrere Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall
Lokales Lauenburg Mehrere Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall
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16:49 03.09.2018
Der Vito durchbrach einen Wildschutzzaun, krachte gegen zwei Bäume in dem angrenzenden Waldstück und überschlug sich. Völlig demoliert blieb der Vito auf dem Dach liegen. Quelle: Jens Burmester
Segrahn

Ein Mercedes Vito einer Berliner Firma war aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Vito durchbrach einen Wildschutzzaun, krachte gegen zwei Bäume in dem angrenzenden Waldstück und überschlug sich. Völlig demoliert blieb der Vito auf dem Dach liegen. Bei dem Aufprall am Baum wurde der komplette Motorblock herausgerissen und auf die Fahrbahn katapultiert. Die Batterie flog sogar auf die Gegenfahrbahn.

Der Fahrer eines Nissan Note war nach eigenen Angaben etwa 100 Meter hinter dem Berliner Vito unterwegs. Er sah den Unfall, konnte aber nicht mehr rechtzeitig ausweichen, als der Motorblock auf die Fahrbahn krachte. Der Kleinwagen fuhr in den schweren Motor und schob ihn fast 100 Meter über die Fahrbahn. Offenbar drehte sich der Kleinwagen auch noch in die mittlere Schutzplanke. Das Auto wies rundherum massive Beschädigungen auf und hat nur noch Schrottwert. Der Fahrer wurde schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Am frühen Montagmorgen kam es zu einem schweren Unfall mit fünf Verletzten auf der A24 nahe Gudow.

Ein Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens kümmerten sich derweil um die Insassen aus dem schwer verunglückten Mercedes Vito. „Der Fahrer wurde vorsichtig aus dem Fahrzeug befreit und nach einer ersten Behandlung vor Ort mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Hamburger Klinik gebracht“, sagte der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes, Jan-Frederik Schlie. Der Beifahrer erlitt schwere Verletzungen.

Zwei weitere Autos in Unfall verwickelt

Ein weiterer Fahrer war mit seinem weißen VW Passat ebenfalls in die Unfallstelle gekracht, genau wie ein weiterer Mercedes-Kleintransporter einer Elektrofirma. Beide Autos wurden ebenfalls erheblich beschädigt und mussten wie auch der Nissan Kleinwagen und der Unfallverursacher abgeschleppt werden. Die beiden Insassen des Kleintransporters wurden mit schweren Verletzungen zur Behandlung auch in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Büchen und Gudow hatten alle Hände voll zu tun, um die mit Trümmerteilen übersäte Fahrbahn wieder zu reinigen. Nach eineinhalb Stunden gab die Polizei dann den linken Fahrstreifen wieder frei. Die rechte Fahrspur und der Standstreifen blieben bis zur Bergung der Unfallfahrzeuge noch gesperrt.

Neben den beiden Feuerwehren aus Gudow und Büchen waren sieben Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug eingesetzt.

Von Jens Burmester