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Lauenburg Vier Hektar Gerstenfeld bei Gülzow in Flammen
Lokales Lauenburg Vier Hektar Gerstenfeld bei Gülzow in Flammen
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20:11 23.07.2019
Vier Hektar Gerste standen bei Gülzow in Flammen. 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz, Landwirte unterstützten mit einer Scheibenegge die Brandbekämpfung. Quelle: TIMO JANN
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Gülzow

Eine riesige Rauchwolke stand am Montagabend bei Gülzow am strahlend blauen Himmel. Sogar von Trittau aus war die Rauchwolke zu sehen. Vier Hektar Gerste brannten wie Zunder. Böiger Wind trieb das Feuer mit meterhohen Flammen in Richtung eines Waldes an der Strecke zwischen Gülzow und Juliusburg vor sich her.

Brandursache Funkenflug?

Um 17 Uhr wurden die Feuerwehren aus Gülzow, Kollow und Lütau alarmiert. "Ein Landwirt war bereits mit einer Scheibenegge aktiv, um das betroffene Feld zu unterbrechen. So schnell, wie sich das Feuer ausbreitete, wären wir mit unseren Schläuchen sonst gar nicht hinterhergekommen", berichtete Jörg-Peter Friedrichsen von der Feuerwehr Gülzow. Vier Strahlrohre setzten die mit sieben Fahrzeugen angerückten Feuerwehrleute ein.

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Der Rauch war sogar in Trittau zu sehen.

Zu Brandursache gab es zunächst keine Erkenntnisse, möglicherweise war das Feuer aber bei Erntearbeiten, die gerade liefen, durch Funkenflug des Mähdreschers an einem im Boden steckenden Stein ausgebrochen.

Es herrscht extreme Brandgefahr

In der Natur herrscht aufgrund der Trockenheit und der hohen Temperaturen extreme Brandgefahr. Viele Landwirte haben deshalb Trecker mit Scheibeneggen ausgerüstet. So kann eine Schneise in ein brennendes Feld gezogen werden, um einen Bereich vor den Flammen zu schützen. Auch in Gülzow half ein benachbarter Landwirt dem betroffenen Bauern, um noch größeren Schaden des noch nicht abgeernteten Feldes zu verhindern.

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Timo Jann