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Lauenburg Weiter Krach zwischen Vogt (FDP) und Eichstädt (SPD)
Lokales Lauenburg Weiter Krach zwischen Vogt (FDP) und Eichstädt (SPD)
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21:10 20.08.2013
Nusse

„Es ist bei der SPD leider ein beliebtes Stilmittel, der Konkurrenz erst Dinge in den Mund zu legen und diese dann zu kritisieren“. Mit diesen Worten hat der Landtagsabgeordnete Christopher Vogt (FDP) aus Nusse auf Aussagen seines SPD-Kollegen Peter Eichstädt aus Groß Grönau reagiert. Eichstädt bat den Freidemokraten, nicht durch „populistische Äußerungen“ unerfüllbare Hoffnungen auf schnelle Sanierungen der Landesstraßen zu machen.

„Die Breitseite von Herrn Eichstädt ist sehr durchschaubar. Dass er mir vorwirft, populistische Forderungen zu stellen und den Bürgern unerfüllbare Hoffnungen zu machen, ist eine absolute Frechheit und zeugt von großer Hilflosigkeit“, hält Vogt dem Sozialdemokraten vor. Er habe Eichstädt bisher immer als fairen Kollegen kennengelernt und wundere sich deshalb über diese Einlassungen. Weil sich Eichstädt in seiner Fraktion in Kiel nicht im Sinne unseres Wahlkreises habe durchsetzen können, „sollte er jetzt nicht anfangen, vor Ort Märchen zu erzählen“.

Vogt bezeichnet den Vorwurf als „völlig unsinnig“, er stelle populistische Forderungen und mache unerfüllbare Hoffnungen. Dass die Straßenschäden allesamt noch in diesem Jahr beseitigt werden könnten, habe er nicht behauptet. Und von einer Scheinheiligkeit wegen angeblicher finanzpolitischer Widersprüche in der FDP-Landtagsfraktion könne keine Rede sein. Vogt weiter: „Die Behauptung von Herrn Eichstädt, dass die FDP alle zur Verfügung stehenden Mittel zum Abbau der Verschuldung des Landes verwenden wolle, ist allein schon deshalb unlogisch, weil meine Fraktion ja einen Gesetzentwurf ins Verfahren gebracht hat, mit dem rund 50 Millionen Euro ‚Zensusgelder‘ in das Landesstraßennetz investiert werden sollen.“

Vogt: „Ich bleibe dabei: Für unseren Kreis wäre schlichtweg deutlich mehr drin gewesen. Dass der Vorschlag der FDP über 50 Millionen Euro im Landtag nicht die Zustimmung von SPD, Grünen und SSW erhalten wird und Herr Eichstädt und seine Genossen erheblich weniger ins Landesstraßennetz investieren wollen, muss Herr Eichstädt den Bürgern im Wahlkreis vernünftig erklären.“

LN

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