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Lauenburg Wieder Feuer in altem Bauernhaus
Lokales Lauenburg Wieder Feuer in altem Bauernhaus
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11:10 29.03.2016
Quelle: Jens Burmester
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Breitenfelde

Um 3.37 Uhr schrillten die Alarmempfänger und Sirenen in Breitenfelde und Umgebung. Und bei diesem Einsatz stellte sich schnell heraus, dass es deutlich schlimmer war, als noch am 25. Januar. Dieses Mal wütete das Feuer im nicht ausgebauten Dachboden, schlug bereits an einer Stelle aus dem mit Eternitplatten gedeckten Dachstuhl, als die Feuerwehr eintraf. Schnell erhöhte die örtliche Einsatzleitung der Feuerwehr das Einsatzstichwort auf „Feuer groß“ und forderte die Drehleiter aus Mölln mit an.

Bis die Leiter vor Ort war, hatten die Breitenfelder Kameraden bereits mit der Brandbekämpfung im Innenangriff begonnen. Den Boden aber konnten sie nicht mehr betreten. Der war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgebrannt. Dennoch war der Innenangriff von Erfolg gekrönt. Relativ schnell hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Lediglich im Bereich eines Schornsteins loderten die Flammen noch einmal auf, aber auch hier hatten die Feuerwehrmänner dank ihres umsichtigen Handelns die Lage schnell unter Kontrolle. Die Möllner Drehleiter konnte zur Brandbekämpfung nicht eingesetzt werden, weil sie  mit dem Leiterpark nicht so weit nach hinten auslegen konnte. So blieb den beiden Männern im Korb nur der Beobachtungsposten in luftiger Höhe.

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„Ob das Haus noch bewohnbar ist, vermag ich nicht zu sagen“, erklärte Amtswehrführer Ralf Hillmer. Er habe nur gesehen, dass dort ein nicht unerheblicher Wasserschaden entstanden sei. Der Besitzer des alten Bauernhauses war nicht zu Hause. Auch sonst hielt sich niemand im Gebäude auf, obwohl zwei Autos vor dem Haus geparkt waren. Gegen 5 Uhr am Morgen bauten die Einsatzkräfte ihre Schlauchleitungen wieder ab. Der Zentrale Kriminaldauerdienst aus Lübeck hatte noch während der Löscharbeiten vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Brandursache und auch die Schadenshöhe stehen noch nicht fest. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Breitenfelde, Mölln, Alt-Mölln, Bälau und Woltersdorf mit 130 Einsatzkräften sowie ein Notzarzt, ein Rettungswagen und die Polizei.   

jeb