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Lauenburg „Zille-Preis 2014“ für Hannelore Preuninger
Lokales Lauenburg „Zille-Preis 2014“ für Hannelore Preuninger
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22:01 10.11.2014
Kiwanis-Präsident Joachim Gaßner überreichte den diesjährigen Zille-Preis an Hannelore Preuninger. Quelle: hfr
Ratzeburg

Der derzeitige Präsident des Kiwanis Clubs, Joachim Gaßner, würdigte mit diesem Preis eine Person, „die sich durch vorbildlichen, persönlichen Einsatz und durch außerordentliche Leistungen auf dem Gebiet der Nächstenliebe ihren Mitmenschen gegenüber ausgezeichnet hat“, wie es die Bedingungen für die Verleihung vorschreiben.

„Frau Preuninger leitet die Schule Steinfeld, ein Förderzentrum für geistig behinderte Kinder in Mölln, seit mehr als 25 Jahren mit großem Einsatz und vielen guten Ideen für die ihr anvertrauten Menschen und ist eine anerkannte Pädagogin, die sich über das normale Maß einer Schulleiterin für ,ihre Kinder‘ erfolgreich engagiert“, fasste Gaßner in seiner Laudation im voll besetzten Rokokosaal des Kreismuseums in Ratzeburg zusammen. Zahlreiche Gäste waren anwesend, die Hannelore Preuninger in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten begegnet sind.

Gaßner betonte in seiner Begrüßung, dass mit der Verleihung dieses Preises, der 1988 erstmals verliehen wurde, auch andere Bürger angeregt werden sollen, sich für den Dienst am Nächsten einzusetzen — „weil diese Welt durch ein über das normale Maß hinausgehendes Engagement Einzelner ein wenig besser wird. Und genau hier ist auch der Einsatz der Kiwanisfreunde wirksam gemäß dem weltweiten Motto von Kiwanis: Serving the children in the world“.

Den Kiwanis Club Ratzeburg verbindet eine langjährige Freundschaft mit der Möllner Schule Steinfeld. Bereits 1985 spendete der Club fünf BMX-Räder und errichtete 1986 mit Eltern und Lehrern einen Übungs-Parcours auf dem Gelände.

Für die Stadt Mölln würdigte der stellvertretende Bürgermeister Stefan Fahlbusch die Preisträgerin.

Die langjährige Weggefährtin Dr. Angela Ehlers beschrieb in ihrer Laudatio den Lebensweg und die Arbeit von Hannelore Preuninger: „Sie setzt sich ein für Selbstbestimmung, Teilhabe und Gleichberechtigung aller Menschen und sucht immer nach pragmatischen Wegen für ein Leben in Partizipation und Normalität für alle Menschenkinder, nicht nur, aber vordringlich für Menschen mit Behinderungen, die ihr in der Schule Steinfeld anvertraut sind.“

Preuninger erhielt ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro, eine sondergeprägte Medaille und einen Zille-Druck „Eine kleine Freundin hat doch jedermann, eine kleine Freundin braucht man dann und wann“.

LN