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Lübeck Nach Streit: 25-jährige Lübeckerin greift Bekannte mit Pfefferspray an
Lokales Lübeck Nach Streit: 25-jährige Lübeckerin greift Bekannte mit Pfefferspray an
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17:52 14.10.2019
Polizei und Rettungswagen kamen zu dem Einsatz in der Breiten Straße. Quelle: Holger Kröger
Innenstadt

Was genau passiert ist, warum die beiden Frauen in Streit gerieten, muss noch ermittelt werden. Soviel steht fest: Eine 25-jährige Lübeckerin verließ gegen 10.30 Uhr am Montagmorgen die Sparkassenfiliale in der Breiten Straße. Draußen geriet sie ein Streit mit einer Bekannten – einer 36-jährigen Lübeckerin. Die Jüngere soll die Ältere mit Pfefferspray besprüht haben.

Selbst zur Polizeiwache gegangen

Unmittelbar danach meldete sich die „Täterin“ beim 1. Polizeirevier, ihr Pfefferspray wurde sichergestellt.

Sanitäter behandelten Verletzte

Die 36-jährige Lübeckerin wurde wohl von dem Pfefferspray an den Augen verletzt. Eine Rettungswagenbesatzung behandelte sie an Ort und Stelle, spülte die Augen der Frau. Zwei am Streit Unbeteiligte – ein Mann und eine – Frau, die sich gerade vor der Sparkasse aufhielten, erlitten Atemwegsbeschwerden durch das versehentliche Einatmen des Pfeffersprays. Beide wollten sich jedoch, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach, nicht behandeln lassen.

Ermittlungen aufgenommen

Gegen die 25-Jährige ermittelt die Polizei jetzt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Die Klärung der Hintergründe ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Beziehungstat am Nachmittag

Am Nachmittag ereignete sich dann ebenfalls im Bereich der Breiten Straße ein weiterer Angriff mit einer bislang noch unbekannten Flüssigkeit: Gegen 15.40 Uhr gab eine Lübeckerin an, ihrem aktuellen Lebensgefährten sei von ihrem Ex Säure ins Gesicht gespritzt worden.

Der Beschuldigte, ein 28-Jähriger, flüchtete noch vor Eintreffen der Polizei. Der Geschädigte wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Um welche Art Flüssigkeit es sich handelte, vermochte die Polizei am Montagabend noch nicht zu sagen. Da der 28-Jährige namentlich bekannt ist, konnte er ermittelt werden. Auch ihn erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Von Sabine Risch

Im Fall der 20-jährigen Lübeckerin, die nach einer Erstsemesterparty gefesselt an einem Feld gefunden wurde, ermittelt die Polizei jetzt wegen des Verdachts auf eine versuchte Aussetzung mit Todesfolge. Laut Staatsanwaltschaft hätte sich die Frau nicht selbst befreien und versterben können.

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