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Lübeck 70 Jahre Paritätischer Wohlfahrtsverband
Lokales Lübeck 70 Jahre Paritätischer Wohlfahrtsverband
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16:58 07.10.2019
Der geschäftsführende Vorstand des Paritätischer SH, Michael Saitner (links) und Detlev Wulff, Kreisvertreter des Paritätischen Lübeck. Quelle: Julia Bittner
St. Jürgen

Ein Ausflug ins Grüne, ein paar erholsame Tage, einfach mal raus aus den eigenen vier Wänden. Für viele Menschen sind solche kurzen Ausflüge selbstverständlich. Doch auch wenn man nicht mehr gut zu Fuß ist oder der Stress einer Reise zu viel, kann man etwas unternehmen. „Reisen ohne Koffer“ heißt eine Aktion der Awo für Senioren. Bei diesen Tagesausflügen wird sich um alles gekümmert, ohne die Beschwerlichkeiten wie Kofferpacken oder lange Autofahrten. Hinter solchen Projekten stecken nicht nur Organisationen wie die Awo, auch der Paritätische Wohlfahrtsverband Schleswig Holstein bietet Hilfe für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Seit dem Gründungsjahr 1949 unterstützt der eingetragene Verein Organisationen wie die Marli GmbH oder der Sprungtuch-Verein in Lübeck. Zum Verband gehören 500 Mitgliedsorganisationen, deren Interessen er vertritt und für die er sich einsetzt. Zum 70-jährigen Jubiläum wurden die Gäste und Vertreter der 80 Mitgliedsorganisationen aus Lübeck in das Gebäude der Marli GmbH geladen.

Neue Einrichtungen schaffen

Ohne die Arbeit und das Engagement der Wohlfahrtsverbände sei der Sozialstaat, wie wir ihn heute kennen,nicht möglich. Es gelte, auf neue Bedürfnisse der Menschen einzugehen, und dafür neue Einrichtungen zu schaffen. Vor allem die psychischen Erkrankungen haben in den letzten Jahren zugenommen und auf diese Art von Entwicklungen müssen wir reagieren, sagte der geschäftsführende Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtverbandes SH, Michael Saitner, in seiner Ansprache. Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind nicht mehr länger nur ein Objekt der Hilfe, sondern die Vertreter ihrer eigenen Interessen, ergänzt er im Hinblick auf die Veränderungen seit der Gründung des Verbandes.

Unvoreingenommenheit an erster Stelle

Als ein „Dach der Vielfalt“ bezeichnet der Leiter der Kreisgruppe Lübeck, Detlev Wulff den Paritätischen in seiner Begrüßungsrede. Wie unterschiedlich die Interessen der Mitgliedsorganisationen auch sein mögen, es gelte allen gegenüber unvoreingenommen zu sein und sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen.Mit einem ganz anderen Thema sorgte Prof. Dr. Olaf Kramer für Diskussionen. Sein Gastvortrag über Populismus und was wir dagegen tun können, hinterließ eine angespannte Stimmung im Publikum.

Von Julia Bittner

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