Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck Verkehrschaos auf A 1 bei Lübeck: Langer Stau nach Unfall mit Wohnwagen
Lokales Lübeck Verkehrschaos auf A 1 bei Lübeck: Langer Stau nach Unfall mit Wohnwagen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:24 24.08.2019
Ein Sprinter ist auf der A 1 bei Lübeck auf einen Wohnwagenanhänger geprallt. Quelle: Holger Kröger
Anzeige
Lübeck

Die Autobahn 1 ist in Höhe der Anschlussstelle Lübeck-Zentrum am Sonnabendnachmitag zeitweise voll gesperrt worden. In Fahrtrichtung Hamburg ist gegen 15 Uhr ein Sprinter gegen Wohnwagenanhänger einer fünfköpfigen Familie aus Baden-Württemberg geprallt. Während der offensichtlich als Paketzustellwagen genutzte Mercedes Sprinter sich durch den Aufprall drehte und an der rechten Schutzmauer stehenblieb, benötigte das Wohnmobilgespann noch gut 200 Meter bis es auf dem Standstreifen zum Stehen kam.

Ersten Meldungen ließen befürchten, dass einer der Fahrzeuginsassen eingeklemmt sei, was sich glücklicherweise nicht bestätigte. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bad Schwartau-Rensefeld sowie der Feuerwehr Seeretz mussten daher nur absichernde Maßnahmen übernehmen.

Anzeige
Ein Sprinter ist auf der A 1 bei Lübeck mit einem Wohnwagen zusammengeprallt. Die Autobahn musste voll gesperrt werden.

Familie war auf Rückweg nach Sommerurlaub

Der 24-jährige Fahrer des Transporters wurde bei dem Unfall leicht verletzt und nach notärztlicher Erstversorgung in eine Lübecker Klinik gebracht. Die fünf Insassen der Mercedes V-Klasse blieben bei dem Unfall unverletzt. Der Schock über den Unfall und den Verlust des sechs Meter langen Wohnwagens saß bei dem 41-jährigen Fahrer des Mercedes und seiner Familie allerdings tief.

Sie befanden sich auf dem Rückweg eines Urlaubes in Schweden und wollten soweit wie möglich noch Richtung Heimat fahren. Die Unfallursache ist noch unklar. Die A 1 blieb während der ersten Rettungsmaßnahmen für gut eine Stunde voll gesperrt, woraufhin sich der Verkehr bis hinter Ratekau zurück staute. Danach wurde ein Fahrstreifen wieder freigegeben.

Schwierige Bergung des Wohnwagens

Besonders schwierig gestaltete sich die Bergung des Wohnwagens. Nachdem dieser schon auf einem Abschleppfahrzeug stand, untersagte die Polizei die Abfahrt. Die Beamten hatten die Befürchtung, dass der vollkommen zerstörte und instabile Wohnwagen während der Fahrt auseinander brechen könnte.

Daraufhin wurde vom Abschleppunternehmen ein Tieflader bestellt, der allerdings aus Oldenburg durch den entstandenen Stau anreisen musste. Erst gegen 18.30 Uhr war der Wohnwagen verladen und die Unfallstelle wieder frei.

Weiterer Unfall bei Bad Schwartau

Dem Stau half dies allerdings nur wenig, da in Höhe Bad Schwartau sich ein weiterer Unfall ereignete, der im Anschluss dafür sorgte, dass sich der Stau nicht auflösen konnte.

Lesen Sie auch: Mit diesen Spielen wird es im Stau nicht langweilig

Eine Rettungsgasse kann Leben retten – denn durch sie gelangen Helfer schneller zur Unfallstelle. Die Bildergalerie zeigt, wie Sie im Ernstfall eine Gasse für die Retter bilden.

Von Mopics/RND