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Lübeck AOK NORDWEST bleibt weiter auf Wachstumskurs
Lokales Lübeck AOK NORDWEST bleibt weiter auf Wachstumskurs
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Blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück, von links: AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann und die beiden alternierenden Verwaltungsratsvorsitzenden Georg Keppeler und Johannes Heß. Quelle: AOK
Lübeck

Die AOK NORDWEST setzt ihre erfolgreiche Geschäftspolitik mit stabilen Finanzen und mehr Wachstum fort. Mit einem positiven Rechnungsergebnis in Höhe von 104,6 Millionen Euro schließt sie das vergangene Geschäftsjahr 2018 ab. Das Haushaltsvolumen betrug in 2018 rund 9,9 Milliarden Euro.

Außerdem wächst die AOK NORDWEST weiter. Mehr als 30 000 neue Mitglieder entschieden sich im vergangenen Jahr für den Marktführer in Schleswig-Holstein. „Mit unserem geringen Zusatzbeitrag und den exklusiven Mehrleistungen innerhalb unseres neuen 500-Euro-Gesundheitsbudgets haben wir uns klare Wettbewerbsvorteile verschafft“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Viele Zusatzleistungen für die Versicherten

Die stabile Finanzlage der AOK NORDWEST sei vor allem auf die kontinuierlich steigende Mitgliederentwicklung und daraus folgend eine positive Einnahmesituation, wirtschaftliches Handeln und innovative Versorgungskonzepte zurückzuführen. So wachse die AOK NORDWEST deutlich stärker als der Markt und schaffe es zugleich, die Ausgabenentwicklung im Vergleich zum Branchenschnitt auf einem sehr niedrigen Niveau zu halten.

Die günstige Finanzentwicklung hatte die AOK NORDWEST bereits Anfang 2018 genutzt, den Zusatzbeitrag um 0,2 Prozentpunkte auf 0,9 Prozent abzusenken und die Mitglieder damit finanziell zu entlasten. Außerdem führte die Gesundheitskasse Anfang dieses Jahres das neue 500- Euro-Gesundheitsbudget mit zahlreichen Zusatzleistungen wie Osteopathie, Professionelle Zahnreinigung, Reiseschutzimpfungen oder Sonderleistungen bei Schwangerschaft ein. „Damit bleiben wir ein verlässlicher Partner und bieten auch künftig für unsere Versicherten ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis mit vielen Zusatzleistungen und einen kundennahen Service“, erklärt Georg Keppeler, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Versichertenvertreter.

Und Johannes Heß, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender und Arbeitgebervertreter, betont: „Wir haben in den vergangenen Jahren vorausschauend gewirtschaftet und sorgen mit unserer soliden Finanzpolitik auch künftig für Versicherte und Arbeitgeber gleichermaßen für stabile Verhältnisse. Deshalb sind wir gut gerüstet, um die vom Gesetzgeber angekündigten Kostensteigerungen im Gesundheitswesen auszugleichen.“

Regionales Engagement

Das erfolgreiche Geschäftsmodell der AOK NORDWEST belege eindrucksvoll, wie wichtig die regionale Verankerung sei. „Gute und passgenaue Versorgungsverträge entstehen nur dort, wo Ortskenntnis, hoher Marktanteil und regionales Engagement vorhanden sind“, so Ackermann. Deshalb müssten die Gestaltungsspielräume der Beteiligten vor Ort weiter gestärkt werden und die einheitliche Rechtsaufsicht über das regionale Versorgungsgeschehen in der Verantwortung der Länder liegen. Das von Bundesgesundheitsminister Spahn eingebrachte „Faire-Kassenwahl-Gesetz“ (GKV-FKG) setze stattdessen auf Zentralisierung und Vereinheitlichung. „Wer eine Zentralaufsicht durch das Bundesversicherungsamt will, schwächt föderale Lösungen und will letztlich nur durchregieren“, so Ackermann.

N.N.

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