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Lübeck Alkoholpanscher-Prozesses auf 1. November vertagt
Lokales Lübeck Alkoholpanscher-Prozesses auf 1. November vertagt
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17:32 09.09.2011

Die Richter warten auf die Übersendung einer deutschen Sterbeurkunde,

die den Tod des als Zeugen geladenen Lehrers der Schüler belegen

soll.

Die Zusammenlegung des Verfahrens mit einem anderen Prozess, in

dem sich die Hauptangeklagten wegen Schwarzbrennerei verantworten

müssen, sei aber abgelehnt worden, sagte die türkische Anwältin der

deutschen Opferfamilien, Deniz Yildirim, der Nachrichtenagentur dpa

in Istanbul.

Bei einer Klassenfahrt im März 2009 hatte die Schülergruppe

aus Lübeck im Hotel „Anatolia Beach“ in Kemer den tödlichen Alkohol

getrunken. Die Schüler dachten, es sei Wodka. Ein 21-Jähriger starb

an einer Methanolvergiftung, ein 17- und ein 19-Jähriger fielen ins

Koma und starben später in der Uniklinik Lübeck.

Angeklagt sind mehrere türkische Staatsbürger. Ihnen wird

vorgeworfen, Schnaps mit hochgiftigem Methylalkohol gepanscht zu

haben. Die Angeklagten stehen seit Anfang vergangenen Jahres vor

Gericht. In dem Verfahren hatte der Staatsanwalt zuletzt auf

Totschlag plädiert. Mehreren Mitangeklagten wirft er fahrlässige

Tötung vor. Für Totschlag sind bis zu 25 Jahre Haft

möglich. Gibt es mehrere Opfer, kann sich die Haftdauer verlängern.

LN

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