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Lübeck 7 Türme Triathlon: Auch die Helfer waren in Hochform
Lokales Lübeck 7 Türme Triathlon: Auch die Helfer waren in Hochform
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14:10 19.06.2018
Unterstützung für die Staffel: Hannah Steckler (21) feuert mittags auf der Hüxwiese ihre Freunde vom Team „On Fire“ an. Schwimmerin Freundin Carina Kuhlmann (22) ist da gerade aus dem Wasser gekommen – und Felix Frischmann muss mit dem Fahrrad weiter.
Lübeck

Rund 1200 Athleten sind beim diesjährigen Triathlon ins Wasser gesprungen, aufs Rad gestiegen und in die Laufschuhe geschlüpft. Von der Schwimmstrecke im Krähenteich ging es zur Wechselzone an der Hüxwiese, von dort mit dem Rad über die Falkenstraße zur Travemünder Allee und schließlich zur Laufstrecke am Kanal. Rund 250 Helfer waren im Einsatz, um diese sportliche Großveranstaltung zu ermöglichen.

Beim 7 Türme Triathlon am Sonntag hat Mitteldistanz- Sieger Benjamin Winkler einen neuen Streckenrekord aufgestellt. Doch nicht nur die Sportler haben in diesem Jahr Topleistungen erbracht. Viele Helfer und Familien am Streckenrand zeigten deutlich, dass ohne sie nichts geht.

 Videos, Bilder und den  Triathlon-Ticker zum  Nachlesen  finden Sie unter:  www.LN-Online.de/7TT

Am Krähenteich waren die Retter der DLRG den gesamten Tag über präsent. „Insgesamt sind wir mit 14 Leuten vor Ort“, erklärte Retter Florian Lopitz (49) – und zwar in Kajaks, auf Surfbrettern und im Schlauchboot. Er und seine Kollegen wachten über alle Schwimmer des Tages, vom ersten Start um 10 Uhr (Mitteldistanz) bis zum letzten Start um 15.30 Uhr (Volkstriathlon und Volkstriathlon-Staffel).

Ebenso fleißig: Die Helfer an den Versorgungsstationen. „Davon gibt es insgesamt drei“, berichtete am Sonntagnachmittag Orga-Chef Martin Lenz vom Verein Tri-Sport Lübeck. „Zwei an der Laufstrecke und eine an der Radstrecke bei Israelsdorf.“ In Israelsdorf im Einsatz war zum Beispiel Helferin Viola Hegge (52). Im Akkordtempo gab sie am Mittag frisch abgefülltes Wasser an die Athleten auf dem Fahrrad aus. Besser gesagt, sie warf aus, denn: „Bei den Geschwindigkeiten sind das hier fliegende Übergaben“, erzählte Hegge. Vor allem für die Sportler auf der Mitteldistanz sei die Versorgung wichtig. „Das ist natürlich bei jedem anders, aber im Schnitt brauchen die Sportler sicher drei Flaschen Wasser.“

Dass sie und ihre Kollegen einen super Job gemacht haben, bestätigte nach dem Zieleinlauf Mitteldistanz-Sportler Max Teichert. „Die Helfer und Streckenposten waren super“, sagte Teichert, der sich mit vier Stunden, vier Minuten und 56 Sekunden einen respektablen siebten Platz sichern konnte. Und das nicht nur wegen der Verpflegung, sondern vor allem wegen der Stimmung. „Das unterscheidet diesen Triathlon wirklich von anderen“, sagte Teichert. „Weiter draußen, wo sonst kaum noch Leute stehen, machen die Streckenposten einen Wahnsinns-Lärm, das ist toll.“

Viel Lärm veranstalteten auch die Teamkollegen und Unterstützer der Staffeln. „Das gibt den Sportlern Auftrieb“, sagte Stefan Holstein (55), der mittags am Kanal das Team „Tigerente“

aus Hamburg kräftig anfeuerte. Mit Erfolg: Team Tigerente schaffte bei der Mitteldistanz Platz vier. Gewonnen hat das Intersport Mauritz Race Team. Unter bit.ly/Siebentürme gibt es alle Ergebnisse.

 Von Luisa Jacobsen