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Lübeck Aus 440 Dosen wird ein Fahrrad
Lokales Lübeck Aus 440 Dosen wird ein Fahrrad
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20:10 16.02.2017
Nicola Leuschner (v. l.), Gerhard Stell und Holger Dehmlow bei dm im Citti-Markt mit einem Recycling-Fahrrad. Quelle: Foto: T. Petersen
Buntekuh

Was man aus alten Deo-Flaschen und Rasiergel-Dosen machen kann, zeigt das Projekt „R’cycle“ von Unilever und dem dm-Drogeriemarkt. „Zum Beispiel Fahrräder können daraus entstehen“, erklärt dm-Gebietsleiter Gerhard Stell. Vor ihm steht ein glänzendes, blaues Kinderfahrrad, das nur auf seinen neuen Besitzer wartet.

„Wertstoffe zu wertschätzen ist der Leitgedanke des Projektes“, sagt Stell. Mit den Nordeifelwerkstätten, Terracycle und der Fahrradmanufaktur Nicolai konnte die Initiative geschaffen werden. Ein Jahr lang sammelten alle dm-Märkte in Deutschland leere Aluminium-Dosen. Rund 350 000 Dosen kamen zusammen. „In Schleswig-Holstein so viele, dass daraus zehn Fahrräder hergestellt werden konnten“, so Stell. In einem Rad stecken etwa 440 Dosen.

„Die Fahrradsaison steht vor der Tür“, sagt Nicola Leuschner, Geschäftsführer des Lübecker Kinderschutzbundes. Die Fahrräder sind für den Kinderschutzbund gedacht. „Wir vermitteln sie an bedürftige Kinder weiter“, erzählt Leuschner. Die Kunden der dm-Filiale im Citti-Park in Lübeck waren schnell zu begeistern. „Die Sammelbox war schnell voll“, sagt Filialleiter Holger Dehmlow. top

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