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Lübeck Beton-Labyrinth am UKSH: So reagieren die Lübecker
Lokales Lübeck Beton-Labyrinth am UKSH: So reagieren die Lübecker
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17:22 27.11.2019
Der neue Rollstuhlzugang am UKSH sorgt für Kritik. Quelle: Holger Kröger
Lübeck

Bei Facebook waren sich die meisten Nutzer der sozialen Plattform einig, was den neuen Rollstuhlzugang am UKSH angeht – sie reagieren mit Unverständnis. „Ich verstehe das nicht, gerade bei einer Uniklinik, warum kann man sich nicht mit Betroffenen zusammensetzen, um deren Bedürfnisse und Einschränkungen zu verstehen, wäre doch keine Schande. Wirklich traurig!“, schreibt ein Leser.

Kritik am UKSH: Diskriminierung und Schikane

„Ein einfacher Zugang sieht anders aus. Egal ob rechtens oder nicht: Für mich ist das eine Form der Diskriminierung und Schikane“, schreibt ein anderer Leser.

„Ganz besonders für ein Krankenhaus erwarte ich etwas anderes. Wenn schon ein geübter Rollstuhlfahrer Probleme hat, wie soll es dann erst jemanden gehen der neu und/oder nur vorübergehend im Rolli sitzt?“, schreibt eine Leserin.

Andere Facebook-Nutzer üben sich in Ironie: „Ach, nun ist aber mal gut! Wer rechnet denn bitte bei einem Krankenhaus schon mit Rollstuhlfahrern?“, fragt ein Leser. „Man setze die Leute vom Bauamt Lübeck, von der Dekra und den Sprecher des UKSH in einen Rollstuhl und lasse sie die Rampe einmal benutzen“, schlägt ein anderer vor.

Vorschlag: Grauen Beton bunt bemalen

Auch Margitta Heinemann konnte ihren Augen kaum trauen, als sie das Bild des neuen Rollstuhlzugangs gesehen hat. „Ich bin geschockt vom Anblick dieses ,Beton-Labyrinths‘ – das kann ja wohl nicht wahr sein!“, sagt die Frau aus St. Lorenz Nord.

Sie hat eine Idee, wie man das Ganze verschönern könnte: „Wenn sich baulich wirklich nichts ändern lässt, hätte ich aber einen Vorschlag: Der lange Weg könnte beidseitig bemalt werden, beginnend mit dem Meer, Strand, Feldern und Wäldern bis zu einer kleinen Stadt, dann weiter bergauf durch Blumenwiesen bis hin zu Bergen, wo dann das Ziel erreicht ist“, schlägt Heinemann vor.

Um die Bemalung könnten sich beispielsweise Schulklassen kümmern. „Wer unterwegs verweilen muss, kann sich alles genauer anschauen und vielleicht noch kleine Einzelheiten entdecken.“ 

Video vom neuen Rollstuhlzugang am UKSH in Lübeck

Von Hannes Lintschnig

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