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Lübeck Bombendrohung am Landgericht
Lokales Lübeck Bombendrohung am Landgericht
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19:17 18.12.2018
Bombendrohung an der Schwartauer Landstraße: Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.  Quelle: FOTO: Holger Kröger
Lübeck

Nach einer anonymen Bombendrohung ist am Dienstagvormittag gegen 10.30 Uhr das Lübecker Landgericht geräumt und abgesperrt worden. Etwa 140 Mitarbeiter mussten ihre Büros verlassen. Da Sitzungstag war, waren zudem etwa 30 Besucher und Anwälte im Haus. Ruhig verließen alle das Gebäude. Die Verhandlungen wurden abgesagt. Als klar war, dass die Suche nach einer möglichen Bombe mehrere Stunden dauern würde, seien auch die Angestellten in den vorzeitigen Feierabend geschickt worden, erklärte Dr. Stephan Bahlmann, Sprecher des Landgerichts. Es musste also niemand frieren. Bereits Mitte Mai mussten Land- und Amtsgericht zuletzt evakuiert werden.

Der Bereich um das Gebäude wurde für mehrere Stunden weiträumig abgesperrt. Es konnte kein verdächtiger Gegenstand gefunden werden.

Wie die Polizei mitteilte, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. „Sprengstoffsuchhunde aus Hamburg, Itzehoe, Ratzeburg und Lübeck sowie Beamte des Technischen Zuges aus Eutin haben das Gebäude durchsucht“, erklärte Polizeisprecher Stefan Muhtz. Es sei aber kein verdächtiger Gegenstand gefunden worden, niemand sei geschädigt worden. Der Einsatz war um 17 Uhr beendet. Nach LN-Informationen ist die Bombendrohung schriftlich beim Landgericht eingegangen. Angaben zum Absender und zum Inhalt der Nachricht machte die Polizei nicht.

Die Lübecker Staatsanwaltschaft und die Polizeidirektion Lübeck haben die Ermittlung wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten aufgenommen. Beamte der Bezirkskriminalinspektion Lübeck (Kommissariat 7/IT-Forensik) sind in dieses Ermittlungsverfahren eingebunden.

Bereits am Montag hatte sich eine Bombendrohung in einem Gerichtsgebäude in Itzehoe als schlechter Scherz entpuppt. Die Polizei sucht jetzt den Verursacher, um ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Die Bombendrohung in Itzehoe war laut Polizei am frühen Nachmittag per E-Mail eingegangen.

Sven Wehde und Christopher Steckkönig

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