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Lübeck Endspurt an der Büssauer Kanalbrücke
Lokales Lübeck Endspurt an der Büssauer Kanalbrücke
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14:47 27.02.2019
Die Kanalbrücke Büssau soll mit leichter Verspätung im zweiten Quartal fertig werden.
Die Kanalbrücke Büssau soll mit leichter Verspätung im zweiten Quartal fertig werden. Quelle: Holger Kröger
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St. Jürgen

Die Arbeiten an der Querung über den Elbe-Lübeck-Kanal zwischen Nieder- und Oberbüssau liegen in den letzten Zügen. „Ende April soll die neue Brücke komplett fertig sein, sofern alles nach Plan verläuft“, berichtet Rüdiger Richter vom zuständigen Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg. Ursprünglich hatte man die Fertigstellung fürs erste Quartal 2019 angestrebt. „Aber es handelt sich immer noch um eine sehr moderate Bauzeitverlängerung“, sagt Richter.

Arbeiten an den Rampen

Derzeit wird an den beiden Rampen gearbeitet. Die Geländer wurden bestellt, aber die Lieferfrist beträgt sechs Wochen. „Da kommt es immer wieder zu Lieferschwierigkeiten, weil die Nachfrage derart hoch ist“, erklärt Rüdiger Richter. Außerdem stehen Asphaltierungsarbeiten an. „Dafür war es bisher zu kalt. Aber wir hoffen, dass die Temperaturen in den nächsten zwei Wochen stabil bleiben.“

Stadt nutzt Bauphase

Der Bereich Stadtgrün und Verkehr nutzte die Zeit der Vollsperrung, um den Asphalt zwischen der Straße Eckbusch und dem Elbe-Lübeck-Kanal zu sanieren. „Die Arbeiten wurden bereits 2018 vollständig abgeschlossen“, berichtet Stadtsprecherin Nicole Dorel.

Breitere Brücke

Für viele Autofahrer dürfte die Fertigstellung der Brücke eine große Erleichterung sein. Seit Oktober 2017 mussten sie Umwege in Kauf nehmen. Das neue Bauwerk wurde auf 4,80 Meter verbreitert und gleichzeitig die Durchfahrtshöhe für Schiffe auf dem Elbe-Lübeck-Kanal auf mindestens 5,25 Meter angehoben. Außerdem wird die bisher geltende Gewichtsbeschränkung aufgehoben, so dass künftig Lkw von über neun Tonnen Gewicht über die Brücke fahren dürfen.

„Im groben Finanzrahmen“

Die Kosten des Bauwerks liegen bei 7,7 Millionen Euro, die zu gleichen Teilen von der Stadt Lübeck und der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes getragen werden. „Finanziell liegen wir im groben Rahmen der Ausschreibung“, sagt Rüdiger Richter.

Maike Wegner