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Lübeck DLRG: Eine Bootstaufe zur Saison-Eröffnung in Travemünde
Lokales Lübeck DLRG: Eine Bootstaufe zur Saison-Eröffnung in Travemünde
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12:55 18.05.2019
DLRG-Bundesverbandspräsident Achim Haag taufte das neue Motorrettungsboot auf den Namen „Bluhme Jebsen IV“. Quelle: Thomas Krohn
Travemünde

Das war einmal eine Eröffnungszeremonie der besonderen Art: Die DLRG Lübeck feierte am Freitagabend nicht nur den Start in die Sommersaison, sondern taufte auch ein neues Motorrettungsboot – ein Ereignis, das es nicht alle Tage bei den Lebensrettern gibt. 130 geladene Gäste waren dabei, als DLRG-Bundesverbandspräsident Achim Haag im Passathafen auf dem Priwall die „Bluhme Jebsen IV“ ihrer Bestimmung übergab.

DLRG-Vorsitzender Thomas Becker (mit Mikrofon) und sein Stellvertreter Henning Otto begrüßten zur Saisoneröffnungs-Feier auf der Passat 130 Gäste. Quelle: Thomas Krohn

Saison-Eröffnung auf der „Passat“

Zwar waren die Helfer der DLRG schon am vergangenen Wochenende beim Anbaden in Travemünde im Einsatz, aber die Viermastbark „Passat“ ist traditionell Veranstaltungsort für die Eröffnungsfeier der DLRG. Vorsitzender Thomas Becker und sein Stellvertreter Henning Otto begrüßten unter den Besucher zahlreiche illustre Gäste, darunter außer Haag den Schirmherrn der Veranstaltung und Honorarkonsul der Republik Finnland, Bernd Jorkisch, Travemündes Kurdirektor Uwe Kirchhoff sowie Freunde und Förderer der Lebensretter. Gekommen waren zudem Vertreter von Lübecker Parteien, von Vereinen und Verbänden, Sponsoren und Mitglieder der DLRG. Becker erinnerte daran, dass die DLRG Lübeck im nächsten Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert und seit jeher von der Arbeit der freiwilligen Helferinnen und Helfer getragen werde. Er forderte deshalb besonders die Politik auf, das Ehrenamt zu schätzen und zu fördern.

Sicherheit am und auf dem Wasser

Honorarkonsul Jorkisch betonte: „Wir liefern die Sicherheit am und auf dem Wasser.“ Die DLRG sorge damit aber auch für gute touristische Geschäfte. Er warb für die Strandpatenschaften der Gemeinschaft, mit der die Paten durch ihren Mitgliedsbeitrag ein besonderes Zeichen der Wertschätzung für die humanitären Aufgaben der DLRG setzen könnten. Kurdirektor Kirchhoff stellte fest: „Die DLRG ist nicht nur ein gut ausgebildeter Rettungsdienstleister, sondern auch kreativ.“ Dies habe sich gezeigt, als im vorigen August die Strände von einer Quallenpest heimgesucht wurden und die Retter die Nesseln mithilfe von Rasierschaum aus den betroffenen Hautpartien zogen. „Der Rasierschaum war damals in fast ganz Travemünde ausverkauft.“

Taufe für neues Motorrettungsboot

Zur Bootstaufe versammelten sich die Besucher am Oberdeck auf dem Heck der „Passat“. Bundesverbands-Präsident Haag entleerte eine Flasche Prosecco auf dem Bug des Motorrettungsboots. Die „Bluhme Jebsen IV“ ist Nachfolgerin der zwölf Jahre alten „Bluhme Jebsen III“, die wegen hoher Reparaturkosten außer Betrieb genommen werden musste. Das Boot ist 6,75 Meter lang, 2,54 Meter breit, hat einen Tiefgang von 0,75 Meter, wird von einem 200 PS-starken Außenbordmotor angetrieben und hat 40 000 Euro gekostet. Drei Viertel davon übernahm die Bluhme-Jebsen-Stiftung. Das Rettungsboot wird vor allem bei Regatten in der Lübecker Bucht sowie bei der Kieler Woche eingesetzt und ist in der Hansestadt stationiert.

Thomas Krohn

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