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Lübeck Schüler entwickeln deutsch-dänische Ideen
Lokales Lübeck Schüler entwickeln deutsch-dänische Ideen
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20:10 05.06.2018
Franc Grimm (Consideo, v. l. ), Nelson Dresen, Jan-Niklas Kaufmann und Mechthild Piechotta. Quelle: Foto: Majka Gerke
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St. Jürgen/St. Lorenz Nord

Insgesamt 29 Schulen aus Dänemark und Schleswig- Holstein nahmen an einem grenzüberschreitenden Wettbewerb teil. Im Rahmen der Interreg-Projekts „Deutsch- dänische Jugend gestaltet Zukunft“

beschäftigten sie sich mit einer Frage: Wie verstärkt man das Zusammenwachsen der deutsch-dänischen Grenzregion?

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An dem Wettbewerb beteiligten sich auch Schüler der Thomas-Mann-Schule (TMS) und Friedrich-List- Schule (FLS), die von der Uni Lübeck, dem Center for Undervisningsmidler/UC Syddanmark und der Lübecker Consideo GmbH begleitet wurden. In verschiedenen Projektwochen trafen die jungen Lübecker auf dänische Jugendliche und bildeten kleine internationale Projektgruppen.

Maxim Manns, Daniel Katalinic, Jule Binding von der TMS und ihre dänischen Partnerschüler Linnea Juhl Vestergaardvandt und Oline Rønne Christensen kamen dabei auf die Idee, einen grenzüberschreitenden Wettbewerb in allen Schulen zu starten, um einen gemeinsamen Namen für die ganze Region zu finden. Damit sicherten sich die Fünf den ersten Platz im Wettbewerb. „Die Identifikation mit der Region ist größer, wenn die Gegend einen eigenen Namen bekommt“, erklärt TMS-Lehrerin Mechthild Piechotta die Idee.

Die Zwölftklässler Nelson Dresen und Jan-Niklas Kaufmann von der FLS und ihre dänischen Partnerschüler Kristine Gaihede und Oline Kjeldal Bardino hatten einen anderen Ansatz. Ihre Idee: die App „Rent a Roadtrip“. Einmal angemeldet, kann man sich via App zu gemeinsamen Ausflügen oder Reisen innerhalb der Interreg- Region austauschen und Touren planen. Sie wollten die Leute zusammenbringen und so Europa kennenlernen, sagt Nelson. „Im Auto unterwegs klappt das super“, sagt Jan-Niklas Kaufmann. Für ihre Idee bekamen sie von der Jury den Innovationspreis verliehen.

 mg