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Lübeck Beifall und Hilfe für Sail United
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18:52 18.03.2019
Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) und Sportsenatorin Kathrin Weiher empfangen den Verein Sail United mit Karsten Mohr, Martina Scheel, Hermann Kröger, Tobias Michelsen, Niko Michelsen, Andrew Turner, Doris Böer, Michael Brandt, Mona Mittelstein und Martina Michelsen (v. l. ) Quelle: Majka Gerke
Innenstadt

Wenn zwei den gleichen Gedanken haben, kommt schon mal eine Einladung in den Audienzsaal des Rathauses dabei heraus. Als Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) von der Auszeichnung des Lübecker Vereins Sail United mit dem renommierten Preis „Goldene Sterne des Sports“ erfuhr, hatte er die Idee, den Vorstand des Vereins ins Rathaus einzuladen. Sportsenatorin Kathrin Weiher (parteilos) hatte den gleichen Gedanken. So trafen am Montag die Ehrenamtler rund um die Sail United Vorstandsspitze Tobias Michelsen und Hermann Kröger auf die beiden Politiker und tauschten sich aus.

Zu besprechen gab es einiges. Nicht nur die noch relativ frischen Auszeichnungen des Vereins waren Thema. Der 2015 gegründete Verein, der Menschen mit und ohne Behinderungen die Teilhabe an Wassersportaktivitäten wie Segeln, Kiten oder Surfen ermöglichen will, wurde für seine Arbeit gerade von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin bei der Verleihung der „Goldenen Sterne des Sports“ mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Tobias Michelsen gewann zusätzlich noch den von der ARD initiierten Publikumspreis für seinen Einsatz und seine Verdienste im inklusiven Wassersport.

Jan Lindenau hat das Engagement von Sail United bei der letzten Travemünder Woche kennengelernt. Das Thema Inklusion renne bei ihm und seinen Kollegen offene Türen ein, sagt Lindenau. „Das wollten wir mit dem Termin im Audienzsaal würdigen und nicht nur ein Arbeitsgespräch draus machen“, sagt er. Tobias Michelsen freut sich über das große Interesse. „Es ist für den Verein wichtig, zu zeigen, dass eine Behinderung nicht das Ende der Welt bedeutet.“ Der Verein, der einen Großteil seiner Kurse in Großenbrode anbietet, möchte gerne seinen Radius erweitern und auch in der Hansestadt Fuß fassen. „Großenbrode macht uns Sorgen“, sagt Kröger. Denn das Grundstück, auf dem der Vereinssitz ist, soll verkauft werden, die Gemeinde sucht einen Investor. Dabei sei die Umgebung mit Binnensee und Strand perfekt, meint Kröger.

Nun suchen sie nach einem Standort und weiteren Kooperationspartnern in Lübeck, erste Gespräche laufen bereits. Kathrin Weiher war gleich Feuer und Flamme, sie kann sich sogar ein Leistungszentrum in Travemünde gut vorstellen. Auch Bürgermeister Lindenau möchte das Angebot vertiefen. „Wo, wenn nicht in Lübeck sollte Wassersport für alle angeboten werden.“

Majka Gerke

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