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Lübeck Große Hilfsbereitschaft nach Feuer
Lokales Lübeck Große Hilfsbereitschaft nach Feuer
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18:36 25.09.2018
In der Brandnacht stellten die Stadtwerke einen Bus für die Anwohner bereit, die anschließend privat unterkamen.
In der Brandnacht stellten die Stadtwerke einen Bus für die Anwohner bereit, die anschließend privat unterkamen. Quelle: Nick Vogler
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Innenstadt

Große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung für die Opfer des Brandes an der Wakenitzmauer: Sowohl über die sozialen Medien, als auch per Mail oder telefonisch, haben Lübeckerinnen und Lübecker Sach- und Geldspenden angeboten.

Vor allem Studentin Anne Faber (22) hat zahlreiche Hilfsangebote bekommen. Dienstagnachmittag hat sie Kleidung bei einer Spenderin abgeholt.

Hausrat und Möbel

Die Lübeckerin Dr. Susanne Zedler-Raddatz zum Beispiel bietet den Betroffenen Möbel, Bettwäsche, Matratzen, Gardinen sowie andere Dinge an – aus der Haushaltsauflösung ihrer Mutter. Einzige Voraussetzung für die Spende: „Selbstabholung, denn in mein Auto passt nichts außer vielleicht Besteck und einer Serviette hinein.“

Anne Faber, deren Bruder ebenfalls im Haus gewohnt hat, erklärt sich bereit, die Hilfsangebote an andere weiterzuleiten und zu koordinieren. Sie ist unter Telefon 0152/53497923 erreichbar.

Private Lösungen

Alle vom Brand betroffenen Mieter – laut Anne Faber sind auch die Wohnungen des Hinterhauses zum Teil durch Wasserschäden unbewohnbar – seien privat untergekommen, sagt Stadtsprecherin Nicole Dorel.

Brandursache noch unklar

Während die ehemaligen Bewohner des Hauses, zu denen auch der Vermieter gehört, versuchen, ihr Leben zu organisieren, ermittelt die Kriminalpolizei weiter. „Die Ermittlungen und Vernehmungen in Sachen des Brandes in der Lübecker Altstadt sind noch nicht abgeschlossen“, sagt Polizeisprecher Ulli Gerlach auf LN-Anfrage.

„Die konkrete Brandursache steht noch nicht fest. Es wird aufgrund des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt. Und es wird geprüft, ob das Feuer möglicherweise auch aufgrund eines technischen Defektes ausgebrochen sein könnte.“

Sabine Risch