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Lübeck Feuer an der Lindenstraße: 200 000 Euro Schaden, Kripo ermittelt
Lokales Lübeck Feuer an der Lindenstraße: 200 000 Euro Schaden, Kripo ermittelt
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18:25 18.04.2019
Eine tiefschwarze Rauchwolke steigt über dem Haus in der Lindenstraße auf.
Eine tiefschwarze Rauchwolke steigt über dem Haus in der Lindenstraße auf. Quelle: Holger Kröger
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Weil das Feuer am Mittwoch schnell auf eine Fensterkonstruktion und auf das Flachdach eines Nachbarhauses übergriff, wurden beide Häuser vorsorglich geräumt. Angrenzende Straßen wurden gesperrt. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern.

Brandursache ist noch unklar

Warum die Gartenmöbel in Brand gerieten, war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gleich mehrfach war die Feuerwehr am Mittwochnachmittag alarmiert worden: Über dem Haus Lindenstraße 16 stieg eine tiefschwarze Rauchwolke auf, die auch in anderen Stadtteilen zu sehen war.

Zunächst eine Person vermisst

Weil anfangs laut Feuerwehr-Sprecher Lars Walther eine Person aus dem Haus vermisst wurde, eilten 60 Einsatzkräfte – die Wachen I und II der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Wehren Innenstadt und Padelügge-Buntekuh – in die Lindenstraße. Die vermisste Person wurde wohlbehalten angetroffen.

Feuer griff aufs Gebäude über

Mit zwei Drehleitern gingen die Einsatzkräfte gegen das Feuer vor, das laut Walther Richtung Dach zog. „Ohne die Drehleitern“, sagte er am Abend, „wäre es knapp geworden“. Denn das Feuer hatte sich bereits in die Dachhaut einer Wohnung und in das Nachbargebäude gefressen. Ursprünglich brannten nur Gegenstände – vermutlich Gartenmöbel – auf einer Dachterrasse. Gegen 17 Uhr hieß es: „Feuer in Gewalt“.

Polizei warnte Anwohner

Die Polizeidirektion Lübeck hatte Anwohner aus dem Bereich der Lindenstraße dazu aufgerufen, Fenster und Türen zu schließen, Klimaanlagen abzuschalten und sich über alle denkbaren Medien zu informieren, wenig später gab sie Entwarnung.

Wichtige Suche nach Glutnestern

Nachdem das Feuer in Gewalt und die Rauchwolke abgezogen war, machten sich Feuerwehrleute mit Wärmebildkameras auf, um vor allem das Dach nach eventuellen Glutnestern abzusuchen. Um 18.08 Uhr hieß es schließlich „Feuer aus!“, die Feuerwehr übergab den Brandort an die Polizei, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufnimmt.

Die Rauchwolke über dem Haus in der Lindenstraße war weithin sichtbar. Quelle: Nina Haese
Am Mittwochnachmittag hat es in der Lindenstraße in Lübeck gebrannt. Dichter schwarzer Rauch war weithin sichtbar.

Sabine Risch

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