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Lübeck Barchetta-Europa-Treffen in der Innenstadt
Lokales Lübeck Barchetta-Europa-Treffen in der Innenstadt
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19:48 31.05.2019
Rainer Tuxhorn (65) aus Verl kam mit seinem Fiat Barchetta zum Treffen auf den Koberg. Quelle: Ulf-Kersten Neelsen
Innenstadt

Italienisches Lebensgefühl Freitag Mittag auf dem Koberg: 53 Barchetta-Flitzer in allen Farben posieren vor dem Heiligen-Geist-Hospital. Die Cabriot-Zweisitzer kommen aus ganz Deutschland und Europa, sie treffen sich hier zu ihrer jährlichen Himmelfahrts-Tour. Auf einer „Ostsee-Tour“ sind sie von Tremsbüttel über Bad Segeberg, Neustadt/Holstein und die Seebäder 130 Kilometer gemeinsam gefahren, jetzt machen sie in Lübeck Station.

Quelle: Die Barchetta-Fahrer trafen sich zu ihrer Himmelfahrts-Tour und machten auf dem Koberg Station. Ulf-Kersten Neelsen

„Es ist unser Europa-Treffen“, sagen Jan und Ramona Roggenbuck, die mit ihrem blauen Barchetta aus Lippe in Ostwestfalen angereist sind. „Wir treffen die anderen Fahrer und lernen die Gegend kennen. Die Touren sind immer toll.“

Sie fahren zu den Treffen auch manchmal in andere Länder, dann nehmen sie den kleinen Sportflitzer mit dem Zug mit. Ross Williams dagegen ist die 1400 Kilometer von Wales mit dem Auto gefahren. Drei Tage hat er dafür gebraucht. Er genießt die Aufmerksamkeit, die die Wagen erregen, wenn sie Kolonne fahren: „Die Leute stehen dann an der Straße und winken.“

Auch das Interieur der Fiat Barchettas ist eine Augenweide. Quelle: Ulf-Kersten Neelsen

Eine besondere Art des Reisens

„Ich fühle mich ein bisschen wie eine Königin“, sagt auch Martine Verboven, die aus Belgien angereist ist. Als der Barchetta 1995 auf den Markt kam, hat sie sich einen als Alltags-Auto gekauft. Heute nutzt sie ihn zum Reisen, vor allem bei den gemeinsamen Touren. „Das hat mir eine andere Art des Reisens eröffnet.“

In sechs Jahren werden die Zweisitzer mit dem zeitlosen Design den Oldtimer-Status bekommen. Quelle: Ulf-Kersten Neelsen

„Bei den Treffen geht es nicht so sehr um die Autos, sondern darum, gemeinsam Dinge zu erleben“, sagt Jörg Elswyk, 1. Vorsitzender des Barchetta-Clubs Deutschland. Es gebe kaum Konkurrenz zwischen den Autobesitzern, weil es nur ein einziges Modell gibt. Optisch stand für das Auto ein frühes Ferrari-Modell Pate, in der Leistung ist es mit 131 PS etwa vergleichbar mit einem Fiat Punto. In sechs Jahren werden die Zweisitzer mit dem zeitlosen Design Oldtimer-Status bekommen.

Optisch stand für die Fiat Barchettas ein frühes Ferrari-Modell Pate. Quelle: Ulf-Kersten Neelsen

Friederike Grabitz

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