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Lübeck Frische Gurken erkennen: „Wackeltest“ hilft
Lokales Lübeck Frische Gurken erkennen: „Wackeltest“ hilft
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16:24 10.06.2011
Lübeck

Frische Gurken erkennt

man zum Beispiel daran, dass sie sich nicht so leicht biegen lassen.

Testen könnten Verbraucher das mit dem „Wackeltest“, sagte Jan Müller

von der Verbraucherzentrale Sachsen dem dpa-Themendienst.

„Theoretisch müsste man die Gurke mit zwei Händen biegen, aber das

sieht kein Händler gern.“ Es genüge auch, sie an einem Ende

anzufassen, aufrecht zu halten und leicht damit zu wackeln. Schwingt

sie mit, sei sie nicht mehr frisch.

Die von den Behörden verhängte Warnung vor dem Verzehr roher

Tomaten, Gurken und Blattsalate ist am Freitag aufgehoben worden. Die

Warnung in Bezug auf Sprossen bleibt laut dem Bundesinstitut für

Risikobewertung (BfR) dagegen bestehen. Vor allem rohe Sprossen

sollten nicht gegessen werden.

Neben dem Wackeln seien auch tiefere Furchen ein Indiz dafür, dass

eine Gurke schon älter ist, erklärte Müller. „Frische Gurken sind

nämlich prall.“ Da Salat einen sehr hohen Wasseranteil habe, fiele er

in sich zusammen, wenn er schon längere Zeit im Regal gelegen hat.

Knacken die Blätter beim Knicken, sei das neben sattem Grün ein

weiteres Zeichen für Frische.

Bei Rispentomaten seien Blätter und Stängel das offensichtlichste

Merkmal: Sind die Blätter welk und gelb oder fällt die Tomate von

selbst ab, sei die Frucht schon älter. Lose Tomaten seien dagegen

nicht so leicht einzuschätzen: Manche Züchtungen hätten eine so dicke

Schale, dass ihr Wasser kaum verdunstet und sie sich bis zu drei

Wochen lang frisch anfühlen. „Dadurch, dass nichts rauskommt, kommt

allerdings auch nichts rein, was den Verderbnisprozess beschleunigen

könnte“, ergänzte Müller. Das bedeute, dass die dickwandigen Tomaten

auch tatsächlich länger frisch bleiben. Bei dunklen oder matschigen

Stellen sollten Kunden immer Abstand vom Kauf nehmen - das gilt

sowohl für Tomaten, Gurken und Salate.

LN

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