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Lübeck Ganz im Zeichen des Coronavirus: Das war die Woche in Lübeck
Lokales Lübeck Ganz im Zeichen des Coronavirus: Das war die Woche in Lübeck
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17:30 13.03.2020
Die Sperrung der Beckergrube in der Altstadt und das Coronavirus haben die Lübecker diese Woche bewegt. Quelle: Lutz Roeßler/dpa/RND
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Lübeck

In der Hansestadt Lübeck gab es in dieser Woche ein Thema, das alle anderen bei weitem überragt: Das Coronavirus breitet sich im Norden immer weiter aus. Die Gesamtzahl der Erkrankungen in der Hansestadt ist am Mittwoch auf sieben Fälle angestiegen. Wir haben und dieses Themas aus ganz unterschiedlichen Perspektiven angenommen – und herausgearbeitet, wie das Virus und der Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Erregers das Leben in der Stadt jetzt voll im Griff hat.

Vor allem der Artikel über die Veranstaltungen, die ausfallen oder verschoben werden, hat dabei den Nerv unserer Leser ganz besonders getroffen. Die Jobmesse auf der Kulturwerft Gollan ist auf unbestimmte Zeit verschoben, das nächste Handball-Heimspiel des VfL Lübeck-Bad Schwartau fällt aus, der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ findet ohne Öffentlichkeit statt. Das sind nur einige Beispiele. Hier geht es zur aktuellen Übersicht.

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Das denken die Lübecker über das Coronavirus

Bereits nachdem der zweite Corona-Fall in Lübeck bekannt geworden war, haben wir uns in der Stadtbevölkerung nach der Stimmung umgehört. Haben die Lübecker ein mulmiges Gefühl? Die Lübecker setzen auf Umsicht und Hygiene, so war die wichtigste Erkenntnis.

In diesem Zuge kam für viele Menschen das Angebot des Discounters Aldi gerade recht, der Desinfektionsmittel als Sonderposten ins Sortiment genommen hatte. Dieser war jedoch in Windeseile ausverkauft. Bei den Lübeckern herrschte darüber Unverständnis. 

Umgehört haben wir uns in dieser Woche auch intensiv an der Technischen Hochschule, weil es sich beim zweiten Corona-Fall in der Stadt um einen infizierten Studenten handelt. Die Hochschule hat alle Studenten und Mitarbeiter darüber rasch informiert. Das war nötig, denn die infizierte Person soll mit vielen Menschen in Kontakt gewesen sein. Mindestens 17 stehen vorerst unter Quarantäne.

Natürlich war das Coronavirus nicht nur auf dem Campus sowie auf den Straßen der Stadt ein alles beherrschendes Gesprächsthema, sondern auch im Internet. Das haben wir auch aufgegriffen: Neuer Fall in Lübeck – So diskutiert das Netz. Wiederhall in Social Media dürfte auch die Entscheidung des Stadtverkehrs und der Lübeck-Travemünder-Verkehrsgesellschaft finden, dass von Sonnabend an nicht mehr beim Busfahrer eingestiegen werden kann. Fahrkarten gibt es dann nur noch Vorverkauf.

Bald geht nichts mehr in der Beckergrube

Ebenfalls mit dem Verkehr zu tun, hat auch ein anderes Thema, das uns in dieser Woche viele Klicks beschert hat: Die Beckergrube in der Altstadt wird umgebaut und erst mal Einbahnstraße. Am 16. März geht es los, zunächst sechs Wochen lang soll die Maßnahme gelten. Ab 10. Mai ist die Straße dann für den Durchgangsverkehr sogar ganz gesperrt. Ein Jahr lang soll das dauern. Die Idee: Weniger Platz für Autos, mehr Platz für Fußgänger.

Außerdem haben wir wieder einmal über die Ruhestörungen in Lübecks Carlebach-Park berichtet, die insbesondere im Sommer 2018 ein Ärgernis für viele Anwohner waren. Eine WLAN-Zone soll Jugendliche künftig von dort weglocken, um Belästigungen im nächsten Sommer zu vermeiden. Stadtplaner und Polizei sagen, warum die Idee erfolgversprechend ist.

Und auch diese Meldung haben viele LN-Plus-Leser aufgerufen: In der Nacht zu Dienstag ist eine Person bei einem Brand in einem Lübecker Einfamilienhaus leicht verletzt worden. Der Dachstuhl brannte vollständig aus, es entstand ein hoher Schaden.

Lübecker lief mit einem Messer durch den Zug

Aus der Rubrik „Blaulicht“ sticht diese Meldung heraus: Auf dem Priwall in Travemünde prallte ein Biker mit einem VW Passat zusammen. „Der fuhr bestimmt mit 80 Sachen“, schilderte uns ein Augenzeuge. Dabei gilt auf der Mecklenburger Landstraße sowie auf dem gesamten Priwall Tempo 30.

Und ein Mann aus Lübeck ist mit einem Messer durch einen Regionalexpress gelaufen, der auf dem Weg nach Hamburg war. Fahrgäste in Angst alarmierten das Sicherheitspersonal des Zuges. Im Hamburger Hauptbahnhof wartete dann die Polizei auf den Mann. Der 30-Jährige kam ins Gefängnis.

Lesen Sie auch „Das war die Woche in Lübeckaus der Vorwoche.

Von RND/pat