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Lübeck Gasometer der Stadtwerke Lübeck vollständig verhüllt
Lokales Lübeck Gasometer der Stadtwerke Lübeck vollständig verhüllt
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10:24 20.02.2019
Der Gasometer der Stadtwerke ist mittlerweile komplett mit Folie umkleidet.  Quelle: Holger Kröger
St. Jürgen

Ungewohntes Bild in der Geniner Straße: Der alte Gasometer auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke ist mittlerweile mit 12 000 Quadratmetern Plane verhüllt. Eine Sicherheitsmaßnahme, wie Stadtwerke-Sprecher Lars Hertrampf bereits im Dezember vergangenen Jahres verkündete.

320 000 Nieten halten die Stahlwände des Gasometers zusammen. Doch die Wände sind mittlerweile nur noch drei bis fünf Millimeter dick, und die Nieten drohen sich zu lösen und hinabzufallen. Auch für stürmische Zeiten war das „Denkmal der Industriekultur“ nicht mehr gerüstet. Weil der Gegendruck von innen fehlt, wankte der Gasometer bereits gefährlich.

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Abriss oder Denkmal?

Bis zum Jahr 2015 wurde der Behälter als Reserve für kalte Wintertage genutzt. 80 000 Kubikmeter Gas passten hinein. Doch weil das Gas mittlerweile in Leitungen geparkt wird, wurde der Gasometer überflüssig. Die Stadtwerke wollten den 65 Meter hohen Turm abreißen, doch die Denkmalpflege erhob Einspruch.

Die Schutzplane wurde nicht direkt an den Turm gehängt, sondern an ein Gerüst. Die Maßnahme kostet rund eine Million Euro.

Klicken Sie hier, um Bilder aus der Geschichte der Gasanstalt am Geniner Ufer in Lübeck zu sehen.

mwe

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